2. Männermannschaft » Bezirksliga Sachsen-Mitte · Saison 2021/2022

Weinböhla verliert hart umkämpftes Spiel

2. Spieltag | Samstag, 26. September 2020
ESV Dresden II gegen HSV Weinböhla II | 30:27 (15:12)

Veröffentlicht am Mittwoch, 30. September 2020 · Autor: Manuel Talkenberg

Der Lokschuppen bleibt für den HSV ein heißes Pflaster: Auch in diesem Jahr – diesmal gegen die zweite ESV-Mannschaft – gab es keine Punkte für die Mannschaft von Trainer Lux.

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Zum erwartet schweren Auswärts­spiel musste der HSV Weinböhla, wie in jedem Jahr, in die »geliebte« Lokhalle zum ESV. Ging es in den letzten Jahren immer gegen die dritte Mann­schaft, so war es dieses Jahr deren Zweit­ver­tre­tung. Das Resümee bleibt gleich: Es gibt nichts zu holen für den HSV im Lokschuppen.

Aber von Anfang an: Nach ausge­gli­chenem Beginn (2:2/3.) konnte sich der Gastgeber Dank seiner typischen Spielzüge, die immer wieder Lücken in die HSV Abwehr rissen, auf 7:5 (9.) absetzen. Die massive Abwehr der Haus­herren machte es den Gästen zudem von Beginn an schwer, ihr eigenes Spiel aufzu­ziehen und so vergrö­ßerte sich der Rückstand bis zur Halbzeit auf drei Tore (12:15).

Trainer Lux appel­lierte in der Pause an die eigene Konter­stärke, wovon im ersten Durchgang noch nichts zu sehen war. Außerdem stellte er im Angriff auf ein 4:2 um, mit zwei Kreis­läu­fern wollte man die Abwehr beschäf­tigen und den eigenen Rückraum in aussichts­reiche Wurf­po­si­tionen bringen.

Der Erfolg blieb in den Anfangs­mi­nuten des zweiten Durch­gangs zunächst aus, der ESV legte sofort zwei Tore zum 17:12 (32.) nach. Die Gäste steckten jedoch nicht auf und bewiesen Moral. Über die Station 18:21 (45.) glich man in der 51. Minute zum 24:24-Remis aus. Die Gastgeber sahen sich zur Auszeit gezwungen auch um den Zwischen­spurt des Gastes zu stoppen. Leider mit Erfolg. Der HSV verlor nun wieder allmäh­lich den Faden und auch das Schieds­rich­ter­ge­spann, das ohnehin nicht ihren besten Tag hatte, tat jetzt sein übriges. Frag­wür­dige Zeit­strafen und eine rote Karte dezi­mierten die Gäste und so wurde aus dem Gleich­stand binnen weniger Minuten ein Drei-Tore-Rückstand, welcher bis zum Ende Bestand haben sollte – Endstand 27:30.

Leider kosteten an diesem Tag zu viele Schwä­che­phasen einen Punkt­ge­winn, der ohne Frage möglich war. Diese gilt es nun bis zum nächsten Spiel abzu­stellen, denn am Samstag, 31. Oktober 2020, gastiert ein alter Bekannter, die dritte Mann­schaft von der SG Pirna/Heidenau zum Pokal­spiel in der heimi­schen Nass­au­halle. Das nächste Punkt­spiel steht dann eine Woche später erneut in der Heimhalle an.