HSV Weinböhla
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Aus der Traum vom Halbfinale

Viertelfinale HVS-Pokal | HSV Weinböhla gegen SG HVO Cunewalde/Sohland | 25:31 (10:13)

Veröffentlicht am Mittwoch, 21. Februar 2018 · Autor: Eric Rosenkranz

Der Traum ins Halbfinale des HVS-Pokals einzuziehen ist für den HSV Weinböhla geplatzt. Gegen den Sachsenligisten SG HVO Cunewalde/Sohland unterlagen die Weinböhlaer Herren am Ende deutlich mit 25:31. Dabei hoffte man sich einen ähnlichen Coup mit einem knappen Ergebnis zu landen, wie schon in der ersten Runde HVS-Pokal als der HSV auf den ebenfalls in der Sachsenliga spielenden ZHC Grubenlampe traf. Die Partie gewann damals der HSV Weinböhla mit einem Tor mehr.

Ein verschlafener Start in die Partie, zu viele technische Fehler und etwas Arglosigkeit im Spielaufbau auf Weinböhlaer Seite gaben den Cunewalder Gästen die Gelegenheit sich bei Zeiten abzusetzen. Den Spielklassenunterschied bemerkte man spätestens bei Balleroberungen, die blitzschnell durch die Cunewalder in Tortreffer verwandelt wurden. Bereits in der achten Spielminute bei einem Spielstand von 2:7 zückte HSV-Trainer Martin Kovar die grüne Karte, um seine Mannschaft zu justieren und so der SG HVO Cunewalde/Sohland Einhalt zu gebieten. Die Wirkung trat ein. Der HSV konnte den Rückstand minimieren, lief aber bis zum Halbzeitpfiff weiter hinterher. „Wir hätten ein besseres Halbzeitergebnis erzielen können. Durch eigene Unzulänglichkeiten haben wir zweimal den Ball verloren und daraus Konter kassiert.“, erklärt HSV-Co-Trainer Nils Gäbler das 10:13-Halbzeitergebnis.

Ein ähnliches Bild wies die zweite Halbzeit auf. Und so kam es, wie es kommen musste: Die Weinböhlaer Herren machten die Cunewalder Gästen stark. Selbst eine 5:1- und spätere 4:2-Deckung sowie einen Platzverweis brachte die SG HVO Cunewalde/Sohland nicht ins schlingern. Mit jedem Treffer den die Cunewalder landeten, bauten sie sich weiter auf. „Es waren viele Kleinigkeiten, die man sich gegen einen Sachsenligisten nicht erlauben kann, die uns schlussendlich das Leben schwer gemacht haben. Die kämpferische Leistung der Mannschaft war dennoch in Ordnung. Die Jungs haben bis zum Schluss gekämpft, das haben die Fans auch gefordert und honoriert. Trotzdem Schade, dass das Halbfinale nun ohne Weinböhla stattfindet.“, so Co-Trainer Gäbler selbstkritisch zum 25:31 Endstand.

Für den HSV Weinböhla spielten: T. Suchy und J. Kühne im Tor; J. Schroth, M. Fric (12/6), D. Nguyen, A. Häberer (4), L. Blanck (3), T. Krüger, R. Gaida, S. Horky, V. Hasselbusch (3), L. Grießbach, M. Obst, M. Lotz (3)


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