HSV Weinböhla
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Erneut nichts in Radebeul zu holen

8. Spieltag | Radebeuler HV gegen HSV Weinböhla | 27:17 (14:8)

Veröffentlicht am Montag, 6. November 2017 · Autor: Eric Rosenkranz

Im Lokalderby gegen den Radebeuler HV zeigte der HSV Weinböhla eine miserable Leistung. Das Ergebnis mit dem bestehenden Harzverbot in der Lößnitzsporthalle und den Ausfallen von Stammspielern zu relativieren lassen die HSV-Verantwortlichen nicht zu.

Bereits zum Anpfiff der Partie zeichnete sich ein schlechtes Bild bei den Weinböhlaer Herren ab. Mit keinerlei Aggressivität, dem nötigen Biss und dem aufopfernden Zweikampfverhalten bekam der HSV innerhalb der ersten fünf Spielminuten gleich eine Differenz von drei Toren vom Radebeuler HV aufgebrummt (6:3, 5.). Auch in den darauffolgenden Spielminuten konnten die Weinböhlaer Herren nicht 100%ig in die Partie finden. So vergrößerte der Radebeuler HV peu à peu den Abstand zum HSV. Einer Art Wiedergutmachung für die bereits gefangen Tore oder gar eine Trotzreaktion für den miserablen Start in das Derby war nicht zu sehen. „Das kann man in einem Revierderby nicht zeigen, auch wenn wir mehrere Ausfälle von Spielern zu beklagen haben. Unser Paradestück, die Defensive, war ja gar nicht zu sehen. Das sind aber alles keine Ausreden für die jämmerliche 6-Tore-Differenz zur Halbzeit.“, so das Statement vom sichtlich angefressenen Co-Trainer Nils Gäbler in der Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit versuchte das HSV-Trainergespann Kovar/Gäbler mit einer Umstellung auf eine offensive 3:3 Deckung ein adäquates Mittel für die Schadensbegrenzung und dem Abbau der Tordifferenz zu finden. Letzten Endes konnte der HSV Weinböhla durch die Umstellung mehr Tore als in der ersten Halbzeit erzielen, jedoch klafften immer noch große Löcher in der Abwehr sodass der Radebeuler HV weiterhin zu einfachen Toren kam und damit die Differenz spielend bis zum Abpfiff halten konnte. Des Weiteren konnte der HSV mehrere Strafwürfe nicht verwandeln und schoss stattdessen den Radebeuler Tormann an, der dadurch immer mehr Auftrieb bekam. „Ernüchterung und Enttäuschung macht sich breit. Mit 10 Toren Unterschied aus einem Derby zu gehen ist schon mehr als grenzwertig und gleicht einer Blamage. So eine schlechte Leistung habe ich in der Saison noch nicht gesehen. Unter der Woche haben wir jetzt richtig zutun die Defizite aufzuarbeiten und abzustellen.“, so der gemeinsame Tenor des HSV-Trainergespann Kovar/Gäbler nach dem Spiel.

Für den HSV Weinböhla spielten: P. Röpke und J. Kühne im Tor; J. Schroth (1/1), M. Fric (4/1), A. Häberer (4), T. Krüger(1) R. Gaida, S. Horky (1), S. Faerber (1), V. Hasselbusch (2), M. Obst, M. Lotz (3), F. May, F. Marx

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