2. Männermannschaft » Bezirksklasse Sachsen-Mitte · Saison 2019/20

Schon sicher geglaubten Sieg fast noch leichtfertig verspielt

16. Spieltag | Samstag, 29. Februar 2020
SG Bärenstein/Bad Gottleuba gegen HSV Weinböhla | 26:31 (13:19)

Veröffentlicht am Mittwoch, 4. März 2020 · Autor: Manuel Talkenberg

Beim letztjährigen Absteiger aus der Bezirksliga Sachsen Mitte, der SG Bärenstein/Bad Gottleuba, gelang der Weinböhlaer Zweitvertretung ein 31:26-Auswärtssieg, welcher nach zwischenzeitlicher Neun-Tore-Führung noch unnötig in Gefahr geriet.

2. Männermannschaft HSV Weinböhla Saison 2019/20

2. Männermannschaft HSV Weinböhla, Bezirksklasse Sachsen-Mitte, Saison 2019/20

Foto: Verein

Der HSV kam gut in die Partie und führte schnell mit 5:0 (8.). Garant dafür war eine stabile Deckung, hervor­ra­gende Paraden vom Schluss­mann und schnelle Tempo­ge­gen­stöße. Über die Stationen 15:6 (20.) und 17:8 (23.) aus Sicht der Gäste steuerte man einen sicheren Auswärts­sieg an – sollte man zumindest meinen. Doch unnötige Ball­ver­luste im Angriff und daraus resul­tie­rende Konter, sowie erste kleine Risse im Abwehr­boll­werk, luden die SG regel­recht dazu ein, schon vor der Pause Ergeb­nis­kos­metik zu betreiben. Mit einem dennoch beru­hi­genden 13:19 für die Gäste ging es schließ­lich in die Kabinen.

Trainer Christian Lux mahnte seine Mann­schaft noch einmal, das der Gegner in der zweiten Hälfte zumeist stärker und präsenter sei und für seine Männer die ersten 20 Minuten der Maßstab sein sollte.

Weinböhla startete wieder ordent­lich in die Partie und konnte den Vorsprung bis zur 40. Minute zumindest konstant bei sechs Toren halten, eher sie sich die nächste Auszeit gönnten. Nun taten sie sich im Angriff wieder schwer und bis zur 50. Spiel­mi­nute erzielte man nur ein mageres Törchen, was dem Gegner die Möglich­keit bot auf 3 Tore ran zu kommen und ihm zusätz­li­chen Auftrieb gab. Folge­richtig nahm Trainer Lux die Auszeit, in welcher er die richtigen Worte finden sollte, denn zwei Tore in Folge sorgten wieder für ein Fünf-Tore-Polster und sollten die Partie damit fünf Minuten vor Schluss entscheiden. Am Ende hieß es 31:25 für die Gäste und nach einer anfangs souve­ränen Vorstel­lung, wurde es am Ende noch ein unnötiges gewürge im Gebirge.
Am kommenden Samstag trifft der HSV zuhause auf die SG Klotzsche II, welche zuletzt dem Tabel­len­zweiten HSV Dresden III einen zähen Kampf bot und sich am Ende nur knapp mit 28:30 geschlagen geben musste. Man sollte also gewarnt sein.

Der HSV spielte mit: Jan Kühne und Marco Giersch im Tor; Hennig Schmoz (1), Manuel Talkenberg (10/3), Georg Arnold, Julian Schroth (1), Willi Häbold (3), Niklas Vogel (4), Felix May, Max Kaluzni (8), Tim Krüger (4), Simon Brogsitter