1. Männermannschaft » Verbandsliga Staffel Ost · Saison 2018/19

Tatütata die HSV-Feuerwehr ist da

6. Spieltag | Samstag, 27. Oktober 2018
HSV Weinböhla gegen HC Elbflorenz III | 28:20 (15:7)

Veröffentlicht am Montag, 29. Oktober 2018 · Autor: Eric Rosenkranz

Mit einem weiteren Sieg festigen und verteidigen die Weinböhlaer Herren ihren Platz eins in der Tabelle.

DSC_1426

Mit einem 28:20(15:7)-Heimsieg meldet sich die Mann­schaft um das HSV-Trainergespann Kovar/Gäbler eindrucks­voll aus der drei­wö­chigen Hand­ball­pause zurück. Mit dem Sieg festigen und vertei­digen die Wein­böhlaer Herren ihren Platz eins in der Tabelle. Dennoch war sie vor dem Gast HC Elbflo­renz III gewarnt, da die Mann­schaft mit Spielern, die schon Erfah­rungen in der dritten Bundes­liga gesammelt haben, gespickt war.

Zum Start in die Partie hieß es: Tatütata die HSV-Feuerwehr ist da. Da „wo es brannte“, waren die Wein­böhlaer Herren zur Stelle. Egal ob Offensive oder Defensive, die Mann­schafts­ge­schlos­sen­heit des HSV domi­nierte von Anfang an. So konnten die Kovar-Schützlinge bereits in der sechsten Spiel­mi­nute eine 5:0-Führung verzeichnen. Drei der sechs Tore erzielte dabei Michael Fric, der nebenbei auch sein 50. Saisontor schoss. Auch im nach­fol­genden Spiel­ver­lauf ließen der HSV den Gästen wenig bis gar keinen Raum den Rückstand abzubauen. Im Gegenteil. Der HSV legte ein Tor nach dem anderen nach und hatte so in der 22. Spiel­mi­nute einen zehn Tore-Vorsprung (13:3). „Wir haben dann noch zwei Tore mehr gefangen, sodass wir mit 15:7 in die Kabine sind, aber es war trotzdem eine beein­dru­ckende Leistung der Jungs gewesen. Wir haben faktisch den HC Elbflo­renz überrannt und stehen gelassen.“, so HSV-Co-Trainer Nils Gäbler in der Halb­zeit­pause.

In der Kabine warnte man die Wein­böhlaer Herren eindring­lich davor, sich nicht auf den Lorbeeren auszu­ruhen. „Der HC Elbflo­renz kann auch ganz schnell zurück­kommen“, mahnte das HSV-Trainergespann an. Und als wäre es eine Eingebung gewesen, sollte es zu Beginn der zweiten Halbzeit teilweise eintreten. Der HSV brauchte zehn Minuten, um wieder spie­le­risch auf der Höhe zu sein. In der Zwischen­zeit schmolz der Tor-Vorsprung auf sechs Zähler (18:12, 39.). Der HC Elbflo­renz bot nun mehr Paroli, doch auch im weiteren Verlauf konnte der HSV Akzente im Angriff und vor allem in der Abwehr, wo Torhüter Tomas Suchy immer wieder Bälle parierte, setzen. „Ins Geheime hoffte ich, die zweite Halbzeit würde ähnlich wie die erste laufen und wir über­rennen den HC Elbflo­renz weiter. Nichts­des­to­trotz haben wir das Spiel mit acht Toren mehr gewonnen. Die mentale Mann­schafts­stärke und –geschloss­heit sowie die demons­tra­tive Stärke, die heute an den Tag gelegt wurde, war eines Spit­zen­rei­ters würdig.“, so Co-Trainer Nils Gäbler zum 28:20-Sieg.

In zwei Wochen gilt es im nächsten Heimspiel gegen den Rade­berger SV die gleiche Leistung vor heimi­schem Publikum zu zeigen.

Der HSV spielte mit: T. Suchy und D. Kleist im Tor; J. Schroth, M. Fric (12/1), A. Häberer (3), L. Blanck, T. Krüger (2), R. Gaida, S. Horky (2), L. Grießbach (2), F. May, M. Obst (4), M. Lotz (3)