1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Tatütata die HSV-Feuerwehr ist da

6. Spieltag | Samstag, 27. Oktober 2018
HSV Weinböhla gegen HC Elbflorenz III | 28:20 (15:7)

Veröffentlicht am Montag, 29. Oktober 2018 · Autor: Eric Rosenkranz

Mit einem weiteren Sieg festigen und verteidigen die Weinböhlaer Herren ihren Platz eins in der Tabelle.

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Mit einem 28:20(15:7)-Heimsieg meldet sich die Mannschaft um das HSV-Trainergespann Kovar/Gäbler eindrucksvoll aus der dreiwöchigen Handballpause zurück. Mit dem Sieg festigen und verteidigen die Weinböhlaer Herren ihren Platz eins in der Tabelle. Dennoch war sie vor dem Gast HC Elbflorenz III gewarnt, da die Mannschaft mit Spielern, die schon Erfahrungen in der dritten Bundesliga gesammelt haben, gespickt war.

Zum Start in die Partie hieß es: Tatütata die HSV-Feuerwehr ist da. Da „wo es brannte“, waren die Weinböhlaer Herren zur Stelle. Egal ob Offensive oder Defensive, die Mannschaftsgeschlossenheit des HSV dominierte von Anfang an. So konnten die Kovar-Schützlinge bereits in der sechsten Spielminute eine 5:0-Führung verzeichnen. Drei der sechs Tore erzielte dabei Michael Fric, der nebenbei auch sein 50. Saisontor schoss. Auch im nachfolgenden Spielverlauf ließen der HSV den Gästen wenig bis gar keinen Raum den Rückstand abzubauen. Im Gegenteil. Der HSV legte ein Tor nach dem anderen nach und hatte so in der 22. Spielminute einen zehn Tore-Vorsprung (13:3). „Wir haben dann noch zwei Tore mehr gefangen, sodass wir mit 15:7 in die Kabine sind, aber es war trotzdem eine beeindruckende Leistung der Jungs gewesen. Wir haben faktisch den HC Elbflorenz überrannt und stehen gelassen.“, so HSV-Co-Trainer Nils Gäbler in der Halbzeitpause.

In der Kabine warnte man die Weinböhlaer Herren eindringlich davor, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen. „Der HC Elbflorenz kann auch ganz schnell zurückkommen“, mahnte das HSV-Trainergespann an. Und als wäre es eine Eingebung gewesen, sollte es zu Beginn der zweiten Halbzeit teilweise eintreten. Der HSV brauchte zehn Minuten, um wieder spielerisch auf der Höhe zu sein. In der Zwischenzeit schmolz der Tor-Vorsprung auf sechs Zähler (18:12, 39.). Der HC Elbflorenz bot nun mehr Paroli, doch auch im weiteren Verlauf konnte der HSV Akzente im Angriff und vor allem in der Abwehr, wo Torhüter Tomas Suchy immer wieder Bälle parierte, setzen. „Ins Geheime hoffte ich, die zweite Halbzeit würde ähnlich wie die erste laufen und wir überrennen den HC Elbflorenz weiter. Nichtsdestotrotz haben wir das Spiel mit acht Toren mehr gewonnen. Die mentale Mannschaftsstärke und –geschlossheit sowie die demonstrative Stärke, die heute an den Tag gelegt wurde, war eines Spitzenreiters würdig.“, so Co-Trainer Nils Gäbler zum 28:20-Sieg.

In zwei Wochen gilt es im nächsten Heimspiel gegen den Radeberger SV die gleiche Leistung vor heimischem Publikum zu zeigen.

Der HSV spielte mit: T. Suchy und D. Kleist im Tor; J. Schroth, M. Fric (12/1), A. Häberer (3), L. Blanck, T. Krüger (2), R. Gaida, S. Horky (2), L. Grießbach (2), F. May, M. Obst (4), M. Lotz (3)