1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Arbeitssieg im letzten Saisonspiel

22. Spieltag
SG Zabeltitz/Großenhain gegen HSV Weinböhla | 27:32 (13:17)

Veröffentlicht am Dienstag, 24. April 2018 · Autor: Eric Rosenkranz

Mit einem 27:32-Auswärtssieg beenden die HSV-Männer die Saison. Obwohl der dritte Platz bereits vor dem Spiel feststand, mussten sich die Weinböhlaer für den letzten Sieg ziemlich strecken.

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Lars Grießbach setzt sich am Kreis durch und erzielte drei Treffer.

Foto: Eric Rosenkranz

Mit einem schluss­end­lich deut­li­chen 27:32-Auswärtssieg beenden die Kovar-Schützlinge ihr letztes Saison­spiel beim Gastgeber SG Zabeltitz/Großenhain. Da bereits am vorher­ge­henden Spieltag die endgül­tigen Tabel­len­plat­zie­rungen fest standen, sollte man meinen es wäre um nichts mehr gegangen. Der Tatsache geschuldet, das die Partie auf der einen Seite ein Revier­derby und auf der anderen Seite ein »Mini­spit­zen­spiel« (Tabel­len­vierter gegen Tabel­len­dritter) war, war die Partie entspre­chend umkämpft.

Motiviert durch die Auszeich­nung und Beglück­wün­schung zum dritten Tabel­len­platz von Verbands­liga Staffel Ost Leiter Klaus Vetter, gingen die Wein­böhlaer Herren ans Werk, wobei die ersten 20 Spiel­mi­nuten ein Abtasten auf beiden Seiten waren. Durch die immer wieder klaffende HSV-Abwehr, wo die Lücken bis zur besagten 20. Spiel­mi­nute zunahmen, machten sich einmal mehr die Wein­böhlaer Herren das Leben selber schwer. „Ich habe dann die Auszeit genommen, weil in der Abwehr mehr und mehr fahr­lässig gehandelt wurde. Mit einer gezielten Anspra­chen sowie einer neuen Mann­schafts­ein­stel­lung sollte ein Ruck durch die Mann­schaft gehen.“, so Nils Gäbler, der den verhin­derten HSV-Trainer Martin Kovar zu dieser Partie voll­um­fäng­lich vertrat. Die Auszeit sollte Wirkung zeigen. In den letzten zehn Spiel­mi­nuten der ersten Halbzeit gelang es dem HSV sich mit einer besser agie­renden Abwehr einen Tore­vor­sprung zu erar­beiten. Ein 13:17 stand auf der Anzei­ge­tafel, als die erste Halbzeit zu Ende war.

In der Kabine warnte HSV-Trainer Nils Gäbler eindring­lich davor, nicht locker zu lassen und sich auf dem Torvor­sprung auszu­ruhen. „Es müsse schnellst­mög­lich der Vorsprung weiter ausgebaut werden“, um der Gefahr zu entgehen, das Spiel noch aus den Hand zu geben. Auf den Worten folgten Taten. Der HSV konnte mit Wieder­an­pfiff dort ansetzen, wo er aufgehört hat und so nach zehn gespielten Minuten einen 14:22-Stand verbuchen. Dieser Vorsprung schaffte Freiraum, die Mann­schaft abermals umzu­stellen. So nahm Trainer Gäbler den permanent mann­ge­deckten Michal Fric heraus und stellte dafür Danny Nguyen als Aufbau­spieler auf die Platte. „Danny hat das super gemacht. Ebenso setzten Vincent Hassel­busch im Angriff, Lars Grießbach am Kreis und Tomas Suchy im Tor immer wieder Ausru­fe­zei­chen. Zehn Minuten vor Ultimo fing allmäh­lich wieder die Abwehr an zu klaffen und die SG kam auf vier Tore heran. Das zwang mich wieder zur Auszeit, um die Mann­schaft nochmal wach­zu­rüt­teln.“, erklärt Nils Gäbler. Auch hier zeigte der Timeout Wirkung. Routi­niert spielten die Wein­böhlaer die restliche Zeit herunter und gingen so mit einem 27:32-Auswärtssieg vom Parkett.

Der HSV spielte mit: T. Suchy und J. Kühne im Tor; J. Schroth, M. Fric (9/2), D. Nguyen (4/3), A. Häberer (5), L. Blanck (1), T. Krüger (1), S. Faerber (1), S. Horky, V. Hasselbusch (2), L. Grießbach (3), M. Obst, M. Lotz (6)