1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Männer feiern Aufstieg

20. Spieltag | Samstag, 6. April 2019
HSV Weinböhla gegen SG Kurort Hartha | 28:23 (10:8)

Veröffentlicht am Dienstag, 9. April 2019 · Autor: Dirk Rostig

Am drittletzten Spieltag machen die HSV-Männer den Sack zu: Dank des Heimsieges gegen Sachsenliga-Absteiger SG Kurort Hartha sichern sie sich vorzeitig die Meisterschaft.

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Drei Tage vor Saisonende sichern sich die Männer den Aufstieg.

Foto: Dirk

Nach der Nieder­lage (24:26) gegen den Tabel­len­dritten in Radeberg am letzten Wochen­ende wollte die Mann­schaft von Martin Kovar und Nils Gäbler nun im Heimspiel den Aufstieg sichern. Dazu erwar­teten sie mit der SG Kurort Hartha ein starker Gegner, der letztes Jahr noch im säch­si­schen Oberhaus spielte. Das Hinspiel ging zwar mit 29:22 am Ende deutlich an den HSV, aller­dings hatten sich die Gäste für das Rückspiel sicher­lich einiges vorge­nommen. Auch wenn sie schon am Sonntag im Nach­hol­spiel gegen Rietschen erneut auf die Platte mussten, wollten sich die Kurortler so teuer wie möglich in Weinböhla verkaufen.

So starteten beide Mann­schaften ohne großes Abtasten in das Spiel. Weinböhla führte zwar schnell mit 3:0 (4.), konnte daran aber nicht anknüpfen. Vor allem im ersten Durchgang war ordent­lich Sand im Angriffs­motor, der 4. Treffer folgte erst zehn Minuten später (4:3/14.). In den folgenden Minuten kam der HSV zwar wieder in die Partie, konnte sich nach dem 5:5 (16.) wieder fangen und durch drei Treffer in Folge davon ziehen, Sicher­heit gab dies heute aber nicht. Durch leicht­sin­nige Ball­ver­luste waren die Gäste bis zum Seiten­wechsel wieder im Spiel (10:8).

Die zweiten dreißig Minuten begannen, wie die ersten aufgehört hatten: Durch einfache Fehler kamen die Harthaer immer wieder zu einfachen Toren, sodass es nach 38 Minuten 15:15 stand und der HSV in Unterzahl agierte. Doch Weinböhla zeigte, warum es auf den ersten Tabel­len­platz steht: Durch fünf Tore in Folge binnen sechs Minuten bogen die Gastgeber auf die Sieger­straße ein (20:15). In der rest­li­chen Spielzeit zeigte sich der HSV nun sicherer, hatte die passende Antwort gegen ebenfalls stark kämpfende Gäste und gewinnt am Ende mit 28:23.

Co-Trainer Nils Gäbler fasst das Spiel kurz zusammen: »Das wich­tigste heute ist, dass wir gewonnen haben.« Zum Spiel­ver­lauf ergänzt er noch: »Uns ist es heute nicht gelungen, sicher zu spielen. Wir haben durch einfache Fehler den Gegner immer wieder aufgebaut. Auch die Umstel­lung zur Halbzeit hat nicht gleich Früchte getragen. Aber in der Schluss­phase haben wir zu unserer Stärke zurück­ge­funden, standen in der Abwehr kompakt und haben auch vorne Tore gemacht. Zumal Schluss­mann Tomas Suchy viele Bälle raus­ge­fischt hat.«

Und auch für die letzten beiden Spieltage ist die Marsch­route klar: »Wir wollen nun auch noch die letzten beiden Spiele gewinnen, vor allem nächste Woche das Derby gegen Radebeul«, so Gäbler, der anschlie­ßend mit der Mann­schaft den vorzei­tigen Aufstieg in die Sach­sen­liga feierte.

Der HSV spielte mit: Tomas Suchy und David Kleist im Tor; Julian Schroth, Michal Fric (8/2), Andre Häberer (5), Lucas Blanck (2), Tim Krüger (2), Robin Gaida, Steve Horky (1), Steve Faerber, Lars Grießbach, Felix May (1), Matthias Obst (4), Moritz Lotz (5)