1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Männer zeigen im Spitzenspiel Nerven

19. Spieltag | Samstag, 30. März 2019
Radeberger SV gegen HSV Weinböhla | 26:24 (15:11)

Veröffentlicht am Mittwoch, 3. April 2019 · Autor: Dirk Rostig

Keine vorzeitige Party: Die Verbandsliga-Männer kassieren gegen starke Radeberger die zweite Saisonniederlage.

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Vor dem Spiel

Foto: Marlies Sorokin

Am viert­letzten Spieltag hatten die HSV-Männer vom Trai­ner­team Martin Kovar und Nils Gäbler die Chance, bereits vorzeitig den Meis­ter­titel fest zu machen. Aller­dings war dafür ein Sieg in Radeberg Pflicht – für den HSV kein einfach zu bespie­lender Gegner. Auch im Hinspiel tat sich die HSV-Sieben mit dem 23:20-Sieg, den sie erst in den letzten zehn Minuten sichern konnte, schwer. Und so sollte auch dieses Spiel kein einfaches werden.

»Heute haben wir eine der schlech­testen ersten Halb­zeiten der bishe­rigen Saison gespielt«, so Co-Trainer Gäbler nach dem Spiel. Voraus­ge­gangen waren dreißig Minuten voller einfacher Fehler, die die Haus­herren, die nicht umsonst auf dem dritten Tabel­len­platz stehen, auszu­nutzen wussten.  Nach nicht einmal drei Minuten lag der HSV mit drei Toren hinten und sollte in der Folge einzig beim 4:4 und 5:5 auf Augenhöhe agieren. Bis zum Seiten­wechsel konnte der Rade­berger SV auf 15:11 vorlegen. Einzig Tobias Gustmann (3 Tore) verdiente sich ein Lob vom Trai­ner­team für die ersten dreißig Minuten.

Mit einer Umstel­lung sollte die Wende geschafft werden. Die zweite Halbzeit startete dann auch viel­ver­spre­chend: Binnen sieben Minuten konnte der HSV den Rückstand egali­sieren (16:16/37.). Und noch mehr: In der Folge erhöhten die Gäste auf 16:18 (39.), konnten zwei Straf­würfe parieren und hatten mehrfach die Chance, den Vorsprung zu erhöhen. Aber heute sollte es nicht sein: Die nächsten Minuten blieben torlos und die Gastgeber waren wieder im Spiel. Gut zehn Minuten später legten diese erstmals wieder vor (21:20/50.). Auch eine erneute Auszeit brachte nichts, die RSV-Spieler erhöhten auf 24:21 (55.) und brachten den Vorsprung clever über die Zeit.

Gäbler zur zweiten Saison­nie­der­lage: »Uns war klar, dass das Spiel kein Selbst­läufer werden würde. Wir haben uns zu viele einfache und vermeid­bare Fehler geleistet, die uns gegen eines der Top-Teams der Liga nicht passieren dürfen. Für uns ist die Nieder­lage kein Welt­un­ter­gang, aber wie es dazu kam ärgerlich.«

Der HSV spielte mit: Tomas Suchy und David Kleist im Tor; Michal Fric (8). Andre Häberer (3), Lucas Blanck, Tim Krüger, Robin Gaida (1), Steve Horky (3), Steve Faerber, Tobias Gustmann (3), Lars Grießbac (1), Felix May (1), Matthias Obst (1), Moritz Lotz (3)