1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Tabellenführer behält kühlen Kopf

18. Spieltag | Samstag, 16. März 2019
HSV Weinböhla gegen ESV Dresden | 29:24 (14:14)

Veröffentlicht am Freitag, 22. März 2019 · Autor: Dirk Rostig

Der 16. Sieg im 18. Spiel: Die Verbandsliga-Männer feiern gegen den ESV Dresden den nächsten Heimsieg, auch wenn die Partie holprig verlief.

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Moritz Lotz

Wie schon von Co-Trainer Nils Gäbler, der heute den abwe­senden Martin Kovar auf der Bank alleine vertrat, vor dem Spiel befürchtet, sollte das Spiel gegen den ESV Dresden (7.) eine »enge Kiste« werden.

»Wir standen hinten schlecht, haben dem ESV dadurch immer wieder Lücken geboten und im Angriff lief auch nichts zusammen«, so Gäbler zur ersten Halbzeit, in der die Haus­herren zeitweise mit vier Treffern hinten lagen (6:10/17.). Und er ergänzt: »In der Kabine hab ich die Männer dann nochmal wach­ge­rüt­telt und motiviert, dass sie da weiter­ma­chen sollen, wo sie aufgehört haben«. Denn in der rest­li­chen Minuten der ersten Halbzeit konnte der HSV nicht nur ausglei­chen (10:10/21.) sondern selbst den elften Treffer nachlegen und in Führung gehen. Mit Abpfiff erzielten die Dresdner Gäste den erneuten Ausgleich zum 14:14-Halbzeitstand.

Auch in den zweiten dreißig Minuten netzte zwar der HSV nach nicht einmal dreißig Sekunden den erneuten Führungs­treffer ein. Dennoch hatte man nicht das Gefühl, dass das Spiel definitiv gewonnen werden konnte. Auch wenn die Wein­böhlaer erstmals mit zwei, drei und später vier Toren in Führung gingen (21:17/41.) gaben sich die Gäste nicht auf und kämpften weiter. So entwi­ckelte sich eine spannende Schluss­phase (22:20/46.) bei der der Tabel­len­führer aus Weinböhla aber den kühleren Kopf bewahrte. Trotz stot­terndem Angriffs­motor stand die Defensive nun sicherer und der HSV zog wieder auf vier Tore davon (26:22/51.). Geburts­tags­kind Moritz setzte mit dem 29. Wein­böhlaer Treffer den Schluss­punkt zum 29:24-Heimsieg.

»Mir war nach dem schweren Hinspiel klar, dass das nicht einfach für uns wird. Am Ende können wir uns über die zwei Punkte freuen, wenn­gleich das Spiel heute nicht über­zeu­gend war«, so Coach Gäbler nach der Partie. Nichts­des­to­trotz erhielt Schluss­mann Tomas Suchy, Steve Horky (3 Tore) und Tobias Gustmann (4) ein Sonderlob, ebenso Michal Fric. Dieser erzielte trotz perma­nenter Sonder­be­wa­chung sieben Feldtore.

Das nächste Spiel bestreiten die HSV-Männer in zwei Wochen auswärts beim Rade­berger SV. Auch gegen die Ostsachsen erwartet die Mann­schaft von Martin Kovar und Nils Gäbler eine schwer bespiel­bare Mann­schaft.

Der HSV spielte mit: Tomas Suchy und David Kleist im Tor; Julian Schroth, Michal Fric (13/5), Andre Häberer, Lucas Blanck, Tim Krüger (1), Robin Gaida (1), Steve Horky (3), Tobias Gustmann (4), Lars Grießbach (3), Felix May, Matthias Obst (2), Moritz Lotz (2)