1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Nach durchwachsener ersten Halbzeit ein deutlicher Sieg

17. Spieltag | Samstag, 9. März 2019
HC Elbflorenz 2006 III gegen HSV Weinböhla  | 25:33 (13:14)

Veröffentlicht am Mittwoch, 13. März 2019 · Autor: Dirk Rostig

Trotz mangelnder Chancenverwertung in Halbzeit 1 erspielen sich die HSV-Männer einen am Ende deutlichen Auswärtssieg.

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Steve Faerber erzielte vier Tore.

Foto: Franzi Klug

Am Sams­tag­abend wurden die Männer von Martin Kovar und Nils Gäbler von der dritten Mann­schaft des HC Elbflo­renz empfangen, die als Aufsteiger im Mittel­feld der Tabelle stand. Die letzten drei Spiele erfolglos, konnten die Landes­haupt­städter auch Siege erringen. So zum Beispiel gegen den ärgsten Verfolger des HSV, dem KJS Club Dresden (2.).

Der HSV war also gewarnt und wollte von Beginn an mit voller Konzen­tra­tion und ziel­strebig gegen den mit höher­klassig erfah­renen Spielern auflau­fenden Gastgeber auftreten. Im Hinspiel legten die HSV-Männer einen Blitz­start hin, führten nach 21 Minuten bereits mit 13:3. Doch die neue Halle mit LED-Fußboden – der HSV spielte zum ersten Mal auf diesem Parkett – schien den ein oder anderen doch zu beein­dru­cken. So legten der HC Elbflo­renz schnell vor (2:0/2.), doch danach kam der HSV ins Spiel und erzielte keine sechzig Sekunden später den Ausgleich. In der Folge entwi­ckelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem die Gäste stets vorlegen konnten. Sie schafften es aller­dings nicht, sich bereits jetzt deutlich abzu­setzen. Großer Knack­punkt in der ersten Hälfte war die Chan­cen­ver­wer­tung, denn selbst aus besten Posi­tionen wurden die Bälle verworfen. Das baute wiederum den Gegner auf, der diese Geschenke dankend annahm. So ging es mit einer knappen 13:14-Führung in die Pause.

»Wir haben es nicht geschafft, den Sack vorzeitig zuzu­ma­chen. Gegen Ende der ersten dreißig Minuten waren wir erstmals auf drei Tore weg und hätten nachlegen können. Doch bis zum Seiten­wechsel war Elbflo­renz wieder ran«, so Co-Trainer Gäbler zum Halb­zeit­stand, der aber gleich ergänzt: »So haben wir in der Pause nochmal an unsere Mann­schaft appel­liert, konzen­triert zu spielen und die Chancen auch zu nutzen.«
Und in Durchgang Zwei brauchte der HSV zwar einige Minuten, um die Forderung des Trai­ner­ge­spanns umzu­setzen. Doch nach dem 16:17-Anschlusstreffer der Gastgeber (36.) stellte die HSV-Sieben in den nächsten zehn Minuten die Weichen auf Sieg: Über das 17:20 setzten sie sich auf 17:24 (46.) ab. Nach einer kurzen Schwä­che­phase, u.a. in Unterzahl (20:24/49.) konnten sich die HSV-Herren mit zuneh­mender Spiel­dauer immer besser auf die Gastgeber einstellen. So baute der Tabel­len­führer nach dem erneuten zwischen­zeit­li­chen Sieben-Tore-Vorsprung (21:28/52.) das Ergebnis bis zum Abpfiff auf 25:33 aus.

»Für mich war es eine geschlos­sene Mann­schafts­leis­tung und ein verdienter Sieg für uns«, so Gäbler nach dem Spiel. Und er ergänzt: »Ein Lob hat sich Steve Faerber verdient, der heute vier Tore erzielte. Auch Tomas Suchy hat sich im zweiten Abschnitt nochmal gestei­gert und wichtige Bälle raus­ge­fischt. Die Abwehr stand gut. Und vorn konnten wir nach der durch­wach­senen ersten Halbzeit Akzente setzen.«

Dank der doch über­ra­schenden Nieder­lage des KJS (2.) gegen den SV Niederau (11.) haben die Wein­böhlaer Männer sechs Punkte Vorsprung auf die Verfolger aus Dresden. Dennoch brauchen sie am nächsten Wochen­ende volle Konzen­tra­tion: Die Männer erwarten um 19 Uhr den den Tabel­len­siebten, den ESV Dresden, gegen den sie das Hinspiel erst am Ende zum 24:21-Auswärtserfolg drehen konnten.

Der HSV spielte mit: Tomas Suchy und David Kleist im Tor; Michal Fric (10/3), Andre Häberer (2), Lucas Blanck (1), Tim Krüger (2), Robin Gaida, Steve Horky (5), Steve Faerber (4), Tobias Gustmann (1), Lars Grießbach (2), Felix May (1/1), Matthias Obst (2), Moritz Lotz (3)