1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Keine Punkte aus Zwenkau

16. Spieltag | Sonntag, 1. März 2020
SG Germania Zwenkau gegen HSV Weinböhla | 35:27 (21:13)

Veröffentlicht am Mittwoch, 4. März 2020 · Autor: Dirk Rostig

Gegen die starken Gastgeber war wie schon im Hinspiel nichts zu holen. Die Sachsenliga-Männer verlieren in Zwenkau.

1. Männermannschaft HSV Weinböhla Saison 2019/2020

HSV Weinböhla, 1. Männermannschaft, Sachsenliga Saison 2019/2020

Foto: Oliver Ronicke

Die Trauben hingen für die Sachsenliga-Männer des HSV hoch. Mit der SG Germania Zwenkau erwartete ein spiel­starker Gastgeber (4.) den Aufsteiger (10.). Schon das Hinspiel gewannen die Leipziger Anfang Oktober mit 21:27, nachdem sie bereits die erste Halbzeit deutlich für sich entschieden (5:15).

So war das Rückspiel in der Stadt­halle Zwenkau ein Stück weit ein Déjà-vu-Erlebnis. Denn nach dem 0:1 nach 34 Sekunden durch Marcel Weig drehten die Haus­herren auf. Während die Gäste in der Abwehr keinen Zugriff fanden und schnell in Rückstand gerieten (3:1/3.), konnten die Zwenkauer nach den ersten dreißig Minuten mit einem Acht-Tore-Vorsprung in die Kabine gehen (21:13). Vor allem einfache Treffer durch die tech­ni­schen Fehler der Gäste ermög­lichten die deutliche Halb­zeit­füh­rung.

Nach dem zweiten Durchgang attes­tierte das Trai­ner­team um Martin Kovar und Nils Gäbler der Mann­schaft zwar eine Leis­tungs­stei­ge­rung, an der Nieder­lage änderte dies aller­dings nichts. Immerhin erzielte der Tabel­len­zehnten beim Vierten in den zweiten dreißig Minuten Gleich­wer­tig­keit (14:14). Über die Stationen 25:14 (34.) und 29:23 (50.) sicherte sich die Germania Zwenkau dennoch ihren achten Sieg. »Wir haben nun aggres­siver gespielt und konnten einige Akzente setzen. Zudem steigerte sich Gino und hielt uns den Rücken frei«, so Co-Trainer Nils Gäbler zur zweiten Hälfte. Auch Felix Marx zeigte sich vom Straf­punkt nerven­stark, verwan­delte alle sieben Würfe. Trainer Martin Kovar ergänzt: »Eigent­lich hatten wir uns für das Spiel mehr vorge­nommen. Am Ende hat es für eine Mann­schaft aus der oberen Tabel­len­hälfte nicht gereicht. Wir agierten zu statisch, waren nicht aggressiv genug. Zwar wurde das in der zweiten Halbzeit besser, aber am Ende hat es nicht gereicht. Das Spiel hat uns aufge­zeigt, woran wir jetzt im Training härter arbeiten müssen.«

Nächsten Samstag kommt es zu einem »Endspiel« in der Nass­au­halle Weinböhla. Dann empfängt der HSG die HSG Neudorf/Döbeln (11.), die durch den viel­leicht über­ra­schenden Sieg gegen den Fünften HSV Dresden näher range­rückt ist. Mit einem Wein­böhlaer Sieg dürfte der Klas­sen­er­halt endgültig gesichert sein.

Der HSV spielte mit: Tomas Suchy und Gino Löffler im Tor; Felix Marx (8/7), Danny Nguyen, Andre Häberer (1), Marcel Weig (4), Felix Just, Robin Gaida (1), Steve Horky (1), Lars Grießbach (2), Matthias Obst, Moritz Lotz (3), Tim-Philip Jurgeleit (1), Erik Riedel (6)