1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Männer revanchieren sich gegen Niederau

14. Spieltag | Samstag, 2. Februar 2019
HSV Weinböhla gegen SV Niederau 1891 | 29:24 (14:11)

Veröffentlicht am Mittwoch, 6. Februar 2019 · Autor: Dirk Rostig

Die Verbandsliga-Männer beendeten den Derby-Samstag mit einem Sieg gegen Niederau. Mit dem 29:24-Heimerfolg machen sie die Hinrundenniederlage wett.

Verbandsliga Staffel Ost Männer, Saison 2018/19, Andre Häberer, SV Niederau 1891

André Häberer erzielte sieben Tore.

Foto: Dirk

Die bisher einzige Saison­nie­der­lage kassierten die Männer von Martin Kovar und Nils Gäbler gegen den Orts­nach­barn (10.), damals ebenfalls in der Nass­au­halle Weinböhla, in der der SV Niederau die Hälfte seiner Heim­spiele austrägt. So musste das Trai­nerduo sein Team nicht groß auf das Spiel einschwören. »Wir kamen sehr gut ins Spiel, man hat gesehen, dass wir das Ding heute gewinnen wollen«, so Co-Trainer Nils zu den ersten Minuten. Nach fünf Minuten lag der HSV 4:0 vorn, fünf weitere Minuten später mit 7:2. Erst in der Folge kam der Orts­nachbar besser in die Partie, zumal die Verant­wort­li­chen des HSV bereits früh­zeitig durch­wech­selten. So ging Weinböhla mit eine Drei-Tore-Führung in die Pause (14:11).

Die zweiten dreißig Minuten boten dann alles, was zu einem Derby gehört: Spannung, eine tolle Kulisse und Emotionen. Bereits nach zwei Minuten nach Wieder­an­pfiff erzielte Niederau den Anschluss­treffer (14:13). Beide Fanlager pushten nun ihr jewei­liges Team nach vorn. Dabei sollte aber vor allem das Wein­böhlaer Fanlager auf seine Kosten kommen. Denn die Heim­sieben erzielte vier Treffer in Folge (18:13/39.) – der Vorsprung, den die HSV-Herren bis zum Abpfiff halten sollten. Niederau konnte dank einer heute eher löchrigen Abwehr zwar immer wieder zum Torerfolg kommen, aber im Gegenzug fanden auch Torschüt­zen­könig Michal Fric und sein Team immer wieder die passende Antwort. Am Ende gewann der HSV das umkämpfte Derby mit 29:24.

Nils war nach dem Spiel mit dem Sieg zufrieden, merkte aber auch an: »Wir hätten den Sack heute schon viel eher zumachen können. Wir sind super in die Partie gekommen, aber danach zog der Schlen­drian ein. Dadurch haben wir Niederau wieder ins Spiel gelassen.« Und er erzgänzt: »Zudem haben wir uns zu viele Zeit­strafen geleistet, wodurch unser Spiel­fluss immer wieder unter­bro­chen wurde.« Aber vor allem Michal (15 Tore) und Andre (7) setzten heute in der Offensive Akzente und stellte Niederau vor Probleme. Im Gegenzug sorgte Tomas zwischen den Pfosten für Rückhalt.

Am kommenden Wochen­ende sind beide Wein­böhlaer Teams auf Reisen, sie fahren gemeinsam nach Ostsachsen. Ziel ist Rietschen. Während die Frauen am Samstag um 14 Uhr vom Tabel­len­schluss­licht erwartet werden, wartet auf die HSV-Herren ein unbe­quemer Verfolger (3.).

Der HSV spielte mit: Tomas Suchy und David Kleist im Tor; Julian Schroth (1), Michal Fric (15/5), Andre Häberer (7), Lucas Blanck, Tim Krüger (1), Robin Gaida, Steve Horky (1), Steve Faerber, Tobias Gustmann, Lars Grießbach (2), Felix May, Matthias Obst (2)