1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Für starkes Spiel nicht belohnt

13. Spieltag | Samstag, 18. Januar 2020
HSV Weinböhla gegen HVO Cunewalde  | 21:25 (11:16)

Veröffentlicht am Donnerstag, 23. Januar 2020 · Autor: Dirk Rostig

Im Kampf um wichtige Punkte im Abstiegskampf belohnten sich die HSV-Herren erneut nicht selbst: Gegen den HVO Cunewalde war mehr drin, am Ende gab erneut eine Niederlage.

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Erik Riedel trug sich fünfmal in die Torschützenliste ein.

Foto: Dirk

Im Duell der Herren trafen zwei Mann­schaften aufein­ander, die beide die letzten vier Spieltage erfolglos blieben. Es sollte also ein brisantes Duell zwischen den Tabel­len­nach­barn Weinböhla (10.) und Cunewalde (9.) werden, da beide die Punkte brauchten. Auf Wein­böhlaer Seite fehlten neben den Lang­zeit­ver­letzten mit Tim-Philip Jurgeleit, Felix Just und Torhüter Tomas Suchy zwar gleich drei weitere wichtige Spieler, dennoch wollte die Heim­sieben die Punkte in der eigenen Halle behalten.

So starteten beide Teams ohne großes Abtasten in die Partie. Die Gäste markierten den ersten Treffer, doch der HSV blieb dran. Der HSV leistete sich einige Fehlwürfe und tech­ni­sche Fehler, konnte dies aber vor allem in der Anfangs­phase noch kompen­sieren. Doch nach dem zwischen­zeit­li­chen 8:8-Ausgleich (20.) häuften sich die Ball­ver­luste und die Gäste vom HVO Cunewalde erhöhten durch einfache Tore auf 11:16 bis zum Seiten­wechsel.

Nach Wieder­an­pfiff zeigte die Mann­schaft von Martin Kovar und Nils Gäbler, dass an dem heutigen noch was möglich sein könnte: Binnen fünf Minuten war der HSV auf zwei Tore ran (14:16/35.). Gino Löffler gab hinten den nötigen Rückhalt, zusammen mit der starken Abwehr wurden die Gäste so das ein oder andere Mal zum Zeitspiel und dem Abschluss von ungüns­tigen Posi­tionen gezwungen. Über die Stationen 16:18 (39.) und 18:20 (45.) blieb das Spiel offen. Als dann der Jüngste, A-Jugendspieler Jonas Werner, per Strafwurf den Anschluss­treffer zum 19:20 (48.) erzielte, war der HSV wieder im Spiel. Doch zum einen spielten die Gäste nun ihre Erfahrung aus, zum anderen forderte die Aufhol­jagd der Wein­böhlaer sein Tribut. Durch zwei Treffer in Folge stellten die Gäste den alten Abstand wieder her und konnten diesen bis zum Abpfiff auf 21:25 erhöhen.

Co-Trainer Nils Gäbler war sich nach dem Spiel sicher: »Hier hätten wir heute mindes­tens einen Punkt mitnehmen können.« Und er beschei­nigt seinen Spielern, dass sie sich mit Kampf­geist, Willen und Zug zum Tor deutlich im Vergleich zur Vorwoche gestei­gert haben, sich aber schluss­end­lich nicht für den eigenen Einsatz belohnen konnten. Neben Marcel Weig und Erik Riedel, die in der Offensive mit zusammen elf Tore Akzente setzen konnten, lobte heute Trainer Martin Kovar vor allem Schluss­mann Gino Löffler aber auch Jonas Werner, der Regie führte und sein Potential andeuten konnte.

Der HSV spielte mit: Gino Löffler im Tor; Felix Marx (5/4), Jonas Werner (2/1), Danny Nguyen, Marcel Weig (5), Robin Gaida (1), Steve Horky (1), Steve Faerber, Tobias Gustmann, Lars Grießbach, Matthias Obst (1), Moritz Lotz (1), Tommy Schurzmann, Erik Riedel (5)