1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Schlussspurt sichert Punkteteilung im Spitzenspiel

13. Spieltag | Samstag, 26. Januar 2019
KJS Club Dresden gegen HSV Weinböhla | 27:27 (15:12)

Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Januar 2019 · Autor: Dirk Rostig

Dank eines starken Schlussspurtes können die HSV-Männer den Fünf-Tore-Rückstand aufholen und trennen sich 27:27-Unentschieden gegen Verfolger KJS Club Dresden.

Julian Schroth, HSV Weinböhla, Verbandsliga Staffel Ost, Saison 2018/19

Julian Schroth erzielte ein Tor im Spiel.

Foto: Franziska Klug

Im Spit­zen­spiel der Verbands­liga Ost gastierte der Tabel­len­führer aus Weinböhla beim direkten Verfolger, dem Aufsteiger KJS Club Dresden. Das Hinspiel konnten die HSV Anfang September klar für sich entscheiden (30:23), so waren die Gastgeber auf Revanche aus. Mit zusätz­li­cher Verstär­kung – es wech­selten einige Spieler von Sach­sen­li­gist HVH Kamenz, der seine Mann­schaft Mitte Dezember zurückzog, nach Dresden – wollte der Aufsteiger aus Dresden den Sieg.

Und als in Minute 40 der HSV mit fünf Toren hinten lag (21:16), sah es ganz so aus, als würde Weinböhla die zweite Saison­nie­der­lage kassieren. Doch am Ende konnte sich der HSV doch noch durch einen starken Kampf über einen Punkt freuen (27:27). »Direkt nach dem Spiel haben wir den Jungs in der Kabine ein großes Lob für die starke Schluss­vier­tel­stunde ausge­spro­chen«, so Co-Trainer Nils Gäbler nach dem Spiel.

Voraus­ge­gangen war ein Spiel mit Höhen und Tiefen: Der Tabel­len­führer legte vor, erst nach dem 10:10 (18.) gingen die Gastgeber das erste Mal selbst in Führung. Vor allem im Rück­zugs­ver­halten zeigte der HSV im Vergleich zu den letzten Wochen große Defizite, wodurch die erfah­renen Gastgeber immer wieder zu einfachen Toren kamen.

Später gesellten sich auch noch fehlende Treff­si­cher­heit dazu, wodurch der HSV immer wieder gute Chancen liegen ließ. So gerieten die Gäste über den 15:12-Halbzeitstand bis zur besagter 40. Minute immer mehr in Rückstand.

»So ein Spiel hätten wir vergan­genes Jahr sicher noch deutlich verloren. Aber in dieser Saison haben wir eine mentale Stärke, sodass wir den Kampf aufnahmen«, so Gäbler zu den Schluss­mi­nuten. In denen kam der HSV – auch bedingt durch die rote Karte (45.) für KJS-Spielmacher Martin Hrib (5 Tore) wieder in Schlag­d­i­stanz, sodass fünf Minuten vor Ende der Ausgleich (25:25) und kurze Zeit später die eigene Führung fiel (25:26/55.). Die letzten Minuten blieben hektisch, aber außer dem 27. Ausgleichs­treffer der Dresdner in Minute 56 auch torlos. Am Ende trennen sich der Erste und der Zweite mit einem 27:27-Remis. Der HSV  ist mit einem blauen Auge davon gekommen, hält den Abstand zum direkten Verfolger und kann mit dem Ergebnis leben.

Nächsten Samstag empfängt der HSV (1., 23:3 Punkte) in der heimi­schen Nass­au­halle den SV Niederau (9., 11:13). Die Lokal­ri­valen sind die einzige Mann­schaft, gegen die die Wein­böhlaer bisher eine Nieder­lage einste­cken mussten.

Der HSV spielte mit: Thomas Suchy und David Kleist; Julian Schroth (1), Michal Fric (7/1), Andre Häberer (1), Lucas Blanck, Tim Krüger, Robin Gaida (1), Steve Horky (4), Steve Faerber, Tobias Gustmann (1), Lars Grießbach (5), Matthias Obst (2), Moritz Lotz (5)