1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Verpatzter Rückrundenauftakt

12. Spieltag | Sonntag, 12. Januar 2020
SG LVB gegen HSV Weinböhla  | 40:28 (22:13)

Veröffentlicht am Mittwoch, 15. Januar 2020 · Autor: Dirk Rostig

Anders als geplant: Statt an die Leistung der Hinrunde anzuknüpfen starten die Sachsenliga-Handballer mit einer deutlichen Niederlage ins neue Jahr. Dabei betrug der Rückstand zum Seitenwechsel bereits neun Tore.

1. Männermannschaft HSV Weinböhla Saison 2019/2020

HSV Weinböhla, 1. Männermannschaft, Sachsenliga Saison 2019/2020

Foto: Oliver Ronicke

Den Start in die Rückrunde haben sich die Verant­wort­li­chen bei den Sachsenliga-Handballern sicher anders vorge­stellt. Um wichtige Punkte für den Klas­sen­er­halt zu sichern, sollte in der Kleinen ARENA in Leipzig eigent­lich gepunktet werden, zumal das Hinspiel mit 31:32 denkbar knapp verloren wurde. Doch die Leipziger Gastgeber beendeten ihrer­seits die eigene Durst­strecke und starteten mit einem deut­li­chen 40:28-Sieg in das Jahr 2020.

Von Beginn an lief der HSV einem Rückstand hinterher. Nach vierzig Sekunden gingen die Gastgeber in Führung, welche den gesamten Spiel­ver­lauf nicht wieder hergaben. Statt­dessen erhöhten die LVB-Spieler auf 3:0 (2.) und zehn Minuten später auf 9:3 (12.). In den folgenden Minuten fehlte den Wein­böhlaer Gästen der Biss, die Konzen­tra­tion und da Glück, um den Abstand zu verkürzen. Neben tech­ni­schen Fehlern im Spiel­aufbau zeigte heute auch die Defensive heute große Defizite. So lag der HSV bereits kurz vor Ende der ersten Halbzeit mit zehn Toren im Hinter­treffen, erst ein Treffer von Erik Riedel (6 Tore) mit der Pausen­si­rene stellte den 22:13-Halbzeitstand her.

Das Trai­ner­ge­spann appel­lierte in der Pause nochmal an die Mann­schaft, doch heute schien das keine Früchte zu tragen. Die SG LVB verwal­tete den Vorsprung und kam nicht wirklich in Bedrängnis. Der Vorsprung für die Heim­sieben pendelte sich zwischen acht (22:14/31.) und 13 Toren Differenz (33:20/46.) ein. Mit einer bitteren 40:28-Niederlagen mussten die HSV-Herren die Heimreise aus der Messe­stadt antreten.

Co-Trainer Nils Gäbler zeigte sich nach dem Spiel entspre­chend ernüch­tert: »Uns hat heute ganz einfach der Biss gefehlt. Zudem leisteten wir uns zu viele einfache Fehler, die Torhüter hatten nicht ihren besten Tag erwischt und so führte eins zum anderen.« Doch mit der Rückkehr von Erik Riedel und dem erneut starken Auftritt von Marcel Weig (9 Tore) gab es kleine Licht­blicke.
Eine deutliche Stei­ge­rung ist dann aller­dings nächsten Samstag nötig. Dann gastiert Tabel­len­nachbar HVO Cunewalde (9., 10:14 Punkte) in der Nass­au­halle Weinböhla. Die Mann­schaft aus Ostsachsen wartet seit vier Spiel­tagen auf einen Erfolg. Das Trai­nerduo Martin Kovar und Nils Gäbler will und muss die Mann­schaft nun auf die kommende Partie vorbe­reiten um mental gestärkt aufzu­treten.

Der HSV spielte mit: Tomas Suchy und Gino Löffler im Tor; Felix Marx (4/2), Danny Nguyen (1), Marcel Weig (9), Robin Gaida (1), Steve Horky (1), Tobias Gustmann, Lars Grießbach (3), Matthias Obst, Moritz Lotz (1), Tim-Philip Jurgeleit (2), Tommy Schurzmann, Erik Riedel (6)