1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Wichtiger Sieg gegen starke Gastgeber

12. Spieltag | Sonntag, 13. Januar 2019
SG Kurort Hartha gegen HSV Weinböhla | 22:29 (11:14)

Veröffentlicht am Mittwoch, 16. Januar 2019 · Autor: Dirk Rostig

Der neunte Sieg in Folge – die HSV-Männer verteidigen auch gegen die SG Kurort Hartha die Tabellenspitze.

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Lars sorgte für Ordnung in der Abwehr, erzielte aber auch selbst drei Tore.

Foto: Dirk Rostig

Mit dem neunten Sieg in Folge festigen die Männer des HSV Weinböhla ihre Spit­zen­po­si­tion in der Verbands­liga Staffel Ost. Im Nach­hol­spiel gegen Sachsenliga-Absteiger SG Kurort Hartha (4.) konnte die Mann­schaft von Trainer Martin Kovar und Nils Gäbler zwei weitere Plus­punkte einsam­meln. Bis der Sieg in Sack und Tüten war, mussten sich die Wein­böhlaer in der Freitaler Halle aller­dings ordent­lich strecken: Von Beginn an schenkten sich beide Teams nichts. Zuerst legte Hartha vor, der HSV blieb dran. Und mit der eigenen Führung zum 3:4 (7.) durch einen heute hervor­ra­gend aufge­legten Moritz Lotz – er erzielte acht Treffer – übernahm der HSV die Führung und sollte diese bis zum Abpfiff nicht mehr hergeben. Tor um Tor setzte sich der HSV in den folgenden Minuten ab, wenn­gleich die Haus­herren immer in Schlag­d­i­stanz blieben. Über die Stationen 5:8, 9:10 und 11:12 ging der HSV in die Schluss­mi­nuten der ersten Halbzeit. Diese war trotz der ersten Zwei-Minuten-Strafe für die Gäste erfolg­reich, denn in Unterzahl erhöhten sie zum 11:14-Pausenstand.
Und schon in Hälfte Eins zeichnete sich ab, dass am heutigen Spieltag der Grund­stein für den Erfolg in der Abwehr gelegt werden kann. Lars Grießbach im Abwehr­zen­trum hielt seine Mitspieler zusammen, sodass auch Schluss­mann Tomas Suchy wieder einige Paraden liefern konnte.

In den zweiten dreißig Minuten wurde das Spiel umkämpfter. Der ehemalige Sach­sen­li­gist wollte in eigener Halle unbedingt die Wende. Aller­dings gelang ihm das nicht. Zunächst konnte der HSV den Abstand von zwei bis drei Toren vertei­digen (13:15, 15:17). Mit zuneh­mender Spiel­dauer nahm die Ruppig­keit weiter zu. Das gipfelte in der zweiten (44.) und dritten (48.) Disqua­li­fi­ka­tion für die Haus­herren. Diese mussten mit ansehen, wie der HSV mit einem 2:8-Lauf von 15:17 (38.) auf 17:25 (49.) davon­zogen.

In den letzten zehn Minuten verwal­tete der HSV den Vorsprung, sodass am Ende ein unge­fähr­deter 22:29-Buche zu Buche steht.

Co-Trainer Nils Gäbler meint nach dem Spiel: »Unser Sieg war absolut verdient. Wir waren heiß auf das Spiel. Vor zwei Jahren haben wir grad so mit einem Tor in der Halle hier gewonnen und dieses Mal wollten wir unserer Favo­ri­ten­rolle gerecht werden.« Aber er gibt trotz des Sieben-Tore-Erfolgs auch selbst­kri­tisch zu: »Eigent­lich hatte ich gehofft, dass wir noch etwas für unsere Tordif­fe­renz machen können. Aber als klar war, dass wir das Spiel gewinnen werden, trat die Defensive nicht mehr mit letzter Konse­quenz auf und auch im Angriff vergaben wir leicht Bälle.«

Mit Blick auf das Spit­zen­spiel in zwei Wochen kommt er zu dem Schluss, dass das heutige Spiel eine »gute Vorbe­rei­tung« war und der HSV durchaus mit Selbst­ver­trauen und mentaler Stärke bei Verfolger KJS-Club Dresden (2.) auflaufen wird.

Der HSV spielte mit: Tomas Suchy & David Kleist im Tor; Julian Schroth (2), Max Florian Illing (3), Michal Fric (3/1), André Häberer (4/1), Tim Krüger, Robin Gaida, Steve Horky (2), Steve Faerber, Lars Grießbach (3), Felix May, Matthias Obst (4), Moritz Lotz (8)