1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Männer enttäuschen beim HSV Dresden

10. Spieltag | Samstag, 30. November 2019
HSV Dresden gegen HSV Weinböhla | 41:27 (23:15)

Veröffentlicht am Mittwoch, 4. Dezember 2019 · Autor: Dirk Rostig

Debakel in Dresden: Ernüchternde Niederlage der Sachsenliga-Männer.

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Andre Häberer.

Foto: Franzi Klug

Nach der deut­li­chen 22:34-Heimniederlage gegen Tabel­len­führer und Aufstiegs­aspi­rant HC Glauchau/Meerane wollten die HSV-Männer wieder in die Erfolgs­spur wechseln. Auch wenn die Vorzei­chen für die Auswärts­partie beim zwei Punkte besseren HSV Dresden ernüch­ternd waren. Denn nach Michal Fric, Gianluca Herrmann, Tommy Schurz­mann und zuletzt Erik Riedel wird auch Aufbau­spieler Felix Just der Mann­schaft vorerst fehlen. Dennoch wollten die Wein­böhlaer »den Favoriten ärgern, viel­leicht doch einen Punkt mitnehmen aber auf jeden Fall ordent­lich Paroli bieten«, so Co-Trainer Nils Gäbler noch zuver­sicht­lich vor dem Spiel in der Sport­halle auf der Gamig­straße.

Doch kurz gesagt: Daraus wurde nichts. Von Beginn an liefen die Gäste einem Rückstand hinterher. Die Gastgeber brauchten keine Minute um in Führung zu gehen und über das 6:1 (6.) setzten sie sich nach gut 20 Minuten auf 16:8 ab. Bis zum Seiten­wechsel konnte der HSV Weinböhla den Rückstand bei diesen acht Toren belassen (23:15).

Aber trotz deut­li­cher Worte von Trainer Martin Kovar in der Kabine blieb die Wende heute aus. Nach Wieder­an­pfiff erhöhten die Gastgeber durch ein Doppel­pack (25:15/32.) und spätes­tens als der Dresdner Timon Ströbel (zwölf Tore) von 31:21 (41.) durch einen Hattrick auf 34:21 (43..) erhöhte, waren die Messen für die Wein­böhlaer Männer gesungen. »Wir haben nie den Zugriff zum Spiel gefunden, und absolut ohne Biss und Aggres­si­vität gespielt«, ärgerte sich Co-Trainer Gäbler nach dem Spiel. Und er ergänzt: »Zwar hatten heute in der Offensive wenig Alter­na­tiven, aber das große Manko war die Deckung, denn die stand heute überhaupt nicht.« So konnten die jungen Haus­herren einfache Tore erzielen, zumal »beide Torhüter nicht nur allein gelassen wurden, sondern leider auch nicht ihren besten Tag hatten“.

Am Ende steht eine ernüch­ternde und so nicht erwartete 41:27-Auswärtspleite zu Buche. Einzig Andre Häberer (5 Tore) und Danny Nguyen (4) konnten neben Lars Grießbach, der gegen seinen Jugend­verein sieben Tore erzielte und sich gegen die Nieder­lage stemmte, verein­zelt Akzente setzen. Dennoch war der Gesamt­auf­tritt enttäu­schend: »Wir wurden heute teilweise vorge­führt«, so Gäbler abschlie­ßend, der am letzten Spieltag der Hinrunde auf eine »Trotz­re­ak­tion« seiner Mann­schaft hofft. Denn dann kommt Tabel­len­nachbar LHV Hoyers­werda in die Nass­au­halle Weinböhla.

Der HSV spielte mit: Tomas Suchy und Gino Löffler im Tor; Felix Marx, Danny Nguyen (4), Andre Häberer (5), Marcel Weig (2), Robin Gaida (1), Steve Horky, Steve Faerber, Lars Grießbach (7), Matthias Obst (4), Moritz Lotz, Tim-Philip Jurgeleit (4/3)