1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Keine Chance gegen Aufstiegsaspiranten

9. Spieltag | Samstag, 23. November 2019
HSV Weinböhla gegen HC Glauchau/Meerane | 22:34 (9:21)

Veröffentlicht am Mittwoch, 27. November 2019 · Autor: Dirk Rostig

Gegen den Tabellenführer fand der HSV nicht zu seinem Spiel. So konnten sich die Gäste aus Westsachsen bereits nach einer Viertelstunde spielentscheidend absetzen.

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Lars Grießbach erzielte das erste Tor für den HSV in der Partie.

Foto: Dirk

Vor dem Spiel waren die Rollen klar verteilt. Die Gäste auf Tabel­len­platz Eins, die Gastgeber als Aufsteiger im unteren Tabel­len­drittel. Dennoch war das Ziel, den Favoriten so lange wie möglich Paroli zu bieten, so die Devise von Co-Trainer Nils Gäbler vor dem Spiel.

Doch bis zum ersten Treffer brauchten die Haus­herren über sieben Minuten und bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste des HC Glauchau/Meerane bereits fünfmal einge­netzt (1:5/8.). Auch in der Folge leistete sich die Heim­sieben tech­ni­sche Fehler und unplat­zierte Würfe, die die erfah­renen Westsachsen eiskalt ausnutzten und mit einfachen Konter­toren, erste und zweite Welle quit­tierten. So war bereits nach einer Vier­tel­stunde und der ersten Zehn-Tore-Führung eine Vorent­schei­dung gefallen (3:13). Bis zum Seiten­wechsel erhöhte der Aufstiegs­aspi­rant auf 9:21.

In der Pause vor dem zweiten Abschnitt appel­lierte das Trai­ner­ge­spann Martin Kovar und Nils Gäbler noch einmal an seine Mann­schaft, in den zweiten dreißig Minuten noch einmal eine Schippe drauf­zu­legen und nicht gänzlich unter­zu­gehen. Und so zeigte sich der HSV kämp­fe­risch. Gäste­trainer Mario Schuldes nutzte den komfor­ta­blen Vorsprung natürlich auch aus, um allen Spielern Einsatz­zeiten zu geben. Und der HSV konnte bis zum Abpfiff zumindest Gleich­schritt mit den Gästen gehen. Zwischen­zeit­lich verkürzten die Haus­herren auf neun Tore Differenz (15:24/41.). Doch am Ende blieb es trotz ausge­gli­chener zweiten Halbzeit (13:13) bei der ersten deut­li­chen Nieder­lage in der neun Spieltage alten Sachsenliga-Saison (22:34).

»Dass wir gegen den Favoriten keine reale Chance auf Punkte hatte, war uns von vorn­herein klar«, stellt Nils Gäbler nach dem Spiel klar. Dennoch: »Mit einer Nieder­lage mit sechs oder acht Toren hätten wir auch leben können. Doch dafür haben wir vor allem in der ersten Halbzeit zu fahr­lässig gespielt und den Gegner zusätz­lich aufgebaut«, so der Co-Trainer weiter. Und er blickt voraus: »Nächsten Samstag müssen wir nun beim HSV Dresden Farbe bekennen.« Die Dresdner stehen zwei Plätze vor dem HSV und konnten ihrer­seits zuletzt durch einen Sieg Selbst­be­wusst­sein tanken. »Der Blick geht jetzt nach vorn, wir werden uns in der Woche intensiv auf die nächste Aufgabe vorbe­reiten um in Dresden siegreich zu sein«, so der Co-Coach abschlie­ßend.

Der HSV spielte mit: Tomas Suchy und Gino Löffler im Tor; Felix Marx, Danny Nguyen (2), Andre Häberer (1), Marcel Weig (2), Felix Just (3), Robin Gaida (2), Steve Faerber, Tobias Gustmann, Lars Grießbach (3), Matthias Obst (1), Moritz Lotz (3), Tim-Philip Jurgeleit (5/1)