1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Männer verlieren mit einem Tor in Zwönitz

8. Spieltag | Samstag, 15. November 2019
Zwönitzer HSV 1928 gegen HSV Weinböhla | 27:26 (15:13)

Veröffentlicht am Donnerstag, 21. November 2019 · Autor: Dirk Rostig

Mit einer ärgerlichen 27:26-Auswärtsniederlage treten die HSV-Männer den Heimweg aus Westsachsen an.

1. Männermannschaft HSV Weinböhla Saison 2019/20

HSV Weinböhla, 1. Männermannschaft, Sachsenliga Saison 2019/20

Foto: Oliver Ronicke

Die Sachsenliga-Männer des HSV Weinböhla können den Schwung der Vorwoche mit dem Heimsieg gegen Görlitz leider nicht nutzen und verlieren beim Zwönitzer HSV knapp mit 27:26. Von der Ausgangs­lage her sollte es ein schweres Spiel werden, da beide Mann­schaften punkt­gleich am Ende des Mittel­feldes standen. „Uns war bewusst, dass es kein einfaches Spiel wird, doch wir wollten uns selbst belohnen und weitere wichtige Punkte sammeln“, so Co-Trainer Nils Gäbler vor dem Spiel. Personell reiste der HSV stark besetzt an, denn auch der vor Wochen­frist noch fehlende Erik Riedel war wieder mit dabei.

Doch es sollte sich das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen entwi­ckeln. Zwar ging der HSV durch zwei Tore von Lars Grießbach in Führung (0:2/3.), diese drehten die Gastgeber dann aber post­wen­dend (3:2/7.). In den kommenden Minuten folgte auf ein Tor auf der einen Seite, eines auf der anderen Seite. Am Ende des Spiels sollte 16mal ein Remis auf der Anzei­ge­tafel leuchten. So war auch der 15:13-Rückstand zum Seiten­wechsel noch keine Vorent­schei­dung, wenn­gleich die Gastgeber hier zum ersten Mal zwei Tore in Front lagen. »Wir haben versucht, die Mann­schaft, noch einmal zu moti­vieren und klar gemacht, dass hier heute wieder etwas Zählbares für uns drin ist«, so Gäbler zur Pause.

Diesen Vorsprung konnten die Zwönitzer zwar nach Wieder­an­pfiff noch erhöhen (16:13/31.), doch mehr ließen die aufop­fe­rungs­voll kämp­fenden Gäste nicht zu.»Kämpferisch war unser Team bestens einge­stellt, aber im Vergleich zur Vorwoche fehlten uns spie­le­ri­sche Aspekte um die entschei­denden Akzente zu setzen«, so der Co-Trainer. In Minute 46 konnte der Aufsteiger erneut durch zwei Treffer von Goal­getter Erik Riedel (6 Tore) ausglei­chen und zum 19:20 vorlegen. Doch es blieb weiterhin eng, tech­ni­sche Fehler verhin­derten einen Führungs­ausbau. Statt­dessen glichen die Zwönitzer wieder aus und holten sich die Führung zurück (23:22/52.).

Mit einem Ein-Tor-Rückstand (27:26) ging es in die letzten dreißig Sekunden. Doch der letzte Angriff blieb ungenutzt, sodass es bei diesem Spiel­stand blieb.

»Ein Unent­schieden wäre nach dem knappen Spiel­ver­lauf zwar vermut­lich gerechter gewesen, aber so stehen wir mit leeren Händen da«, so Gäbler nach dem Spiel und ergänzt: »Uns fehlten heute wieder nur Nuancen. Zu 90% sind wir in der Liga ange­kommen, jetzt müssen wir in den kommenden Wochen weitere daran arbeiten, um auch solche Spiele erfolg­reich abzu­schließen.«

Der HSV spielte mit: Gino Löffler im Tor; Felix Marx, Danny Nguyen, Andre Häberer (1), Marcel Weig, Felix Just (4), Robin Gaida (1), Steve Horky (1), Tobias Gustmann, Lars Grießbach (3), Matthias Obst (1), Moritz Lotz (3), Tim-Philip Jurgeleit (6/2), Erik Riedel (6)