1. Männermannschaft » Verbandsliga Staffel Ost · Saison 2018/19

Männer stoßen den Bock um und gewinnen in Radebeul

8. Spieltag | Samstag, 24. November 2018
Radebeuler HV gegen HSV Weinböhla | 19:22 (9:11)

Veröffentlicht am Montag, 26. November 2018 · Autor: Dirk Rostig

Die Verbandsliga-Männer verteidigen Platz 1 und können nach zwei erfolglosen Jahren den Bock in Radebeul umstoßen.

1. Männermannschaft HSV Weinböhla Saison 2018/19

HSV Weinböhla, 1. Männermannschaft, Verbandsliga Staffel Ost Saison 2018/19

Foto: Eric Rosenkranz

Für die Männer und Frauen des HSV Weinböhla standen an diesem Wochen­ende Auswärts­par­tien auf dem Plan, die Verbandsliga-Männer mussten dabei zum Derby nach Radebeul.

Dabei hatten beide Mann­schaften keine guten Erin­ne­rungen an die letzten Begeg­nungen auf fremden Parkett. Denn es schon ein paar Jahre her, dass es den Wein­böhlaer Männern gelang, Zählbares aus der Rade­beuler Lößnitz­sport­halle zu entführen. Vor zwei Jahren verloren sie an gleicher Stelle mit 13 Toren, in der letzten Spielzeit mit zehn Toren Differenz. Dennoch schwor Nils Gäbler, der heute allein die Verant­wor­tung auf der Bank übernahm und damit Martin Kovar vertrat, sein Team auf das Derby ein. »Mir ist wichtig, dass wir heute hinten sicher stehen und ordent­lich vertei­digen«, so Nils vor dem Spiel. Zudem verwies er auf die mentale Stärke, die seine Mann­schaft in den letzten ebenfalls schwie­rigen Spielen an den Tag legte.

Und so starteten beide Teams ohne großes Abtasten in ein Derby mit Höhen und Tiefen. Nach nicht einmal vierzig Sekunden eröffnete Wein­böhlas Goal­getter Michal mit dem ersten Treffer der Partie. Der HSV startete furios in die Partie, nach 13 Minuten lagen die Gäste bereits mit 3:8 vorn. »Durch sauber und diszi­pli­nierte Angriffe konnten wir immer wieder erfolg­reich abschließen«, so das Zwischen­fazit vom Trainer, aber er ergänzt: »Doch in der Folge häuften sich die tech­ni­schen Fehler und Ball­ver­luste und Radebeul bekam dadurch Auftrieb«. Dadurch kamen die Haus­herren ebenfalls zu einfachen Toren, aber u. a. Lucas ist dank drei seiner insgesamt fünf Tore zu verdanken, dass der HSV mit zwei Toren zur Pause in Front lag (9:11).

Aller­dings starteten die Rade­beuler besser in die zweiten dreißig Minuten, nach fünf Minuten fiel der 12:12-Ausgleich. Und in den folgenden Minuten zog der RHV trotz teilweise eigener Unterzahl mit vier Toren in Führung gehen (17:13/43.). Gäbler handelte, stellte seine Mann­schaft um. Und dies sollte Wirkung zeigen. Steve führte klug Regie und Obsti erzielte in dieser hitzigen Phase wichtige Tore. So gelang nicht nur der 17:17-Ausgleich (47.), der HSV legte noch drei weitere Treffer ohne Gegen­treffer drauf (17:20/53.). In der rest­li­chen Spielzeit gelang beiden Teams noch je drei Treffer, sodass die Wein­böhlaer das Derby mit 19:22 für sich entschieden.

»Der Derbysieg war immens wichtig für uns«, so ein glück­li­cher Nils Gäbler nach dem Spiel. Und er stellt fest: »Wir haben uns einige unnötige Fehler geleistet, Radebeul aller­dings noch ein paar mehr, sodass wir am Ende das Spiel für uns entscheiden konnten. Die Mann­schaft hat bis zur letzten Sekunde gekämpft und sich am Ende belohnen können«, so der Trainer weiter, der in Matthias Obst, Steve Horky und Lucas Blanck auch in Schluss­mann Tomas Suchy eine wichtige Stütze für den Doppel­punkt­ge­winn sieht, denn er habe »vor allem in der Schluss­phase nochmal starke Paraden« gezeigt.

Der HSV spielte mit: Tomas Suchy im Tor; Julian Schroth, Michal Fric (6/1), Andre Häberer, Lucas Blanck (5), Tim Krüger, Robin Gaida, Steve Horky (1), Steve Faerber, Tobias Gustmann, Lars Grießbach (3), Felix May, Matthias Obst (4), Moritz Lotz (3)