1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Erster Sachsenliga-Heimsieg

7. Spieltag | Samstag, 9. November 2019
HSV Weinböhla gegen SV Koweg Görlitz | 34:32

Veröffentlicht am Montag, 11. November 2019 · Autor: Dirk Rostig

Die HSV-Männer belohnen sich: Gegen den Favoriten aus Görlitz verteidigen sie beide Punkte in der Nassauhalle Weinböhla.

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»Man of the Match«: Tim-Philip Jurgeleit erzielte 15 Tore.

Foto: Dirk

Unter schwie­rigen Vorzei­chen stand die Partie des Sachsenliga-Neulings gegen die starken Gäste, die bisher nur eine Partie gegen Mitauf­stiegs­aspi­rant HC Glauchau/Meerane verloren. Nach den Ausfällen von Gianluca Herrmann, Tommy Schurz­mann und Michal Fric, musste nun auch Goal­getter Erik Riedel pausieren. »Die Rollen waren vor dem Spiel eigent­lich klar verteilt, doch wir wollten den Aufwind durch die zwei letzten Siege nutzen und das Spiel so lange wie möglich offen halten«, fasste Co-Trainer Nils Gäbler die Situation vor Anpfiff zusammen.

So konnten die Gastgeber frei aufspielen, Andre Häberer markierte nach gut 40 Sekunden den ersten Treffer. Beide Manschaften starteten ohne großes Abtasten in das Duell, bei dem der HSV vorerst in Front lag (8:3/10.). Doch auch die Gäste von der Neiße zeigten, warum sie zu den Spit­zen­teams der Liga gehören: Binnen weniger Minuten holten sie Tor um Tor auf, mit dem letzten Tor in den ersten dreißig Minuten stellten sie den Anschluss wieder her. So stand es zur Halbzeit 16:15 für die Haus­herren.

Im zweiten Durchgang blieb die Partie in der ausver­kauften Nass­au­halle spannend: Der HSV legte vor, doch die Gäste zogen nach. In Minute 33 dann der erste Gleich­stand, beide Teams schenkten sich nichts. Ab dem 18:18 (35.) legten nun die Koweg-Spieler vor, doch mehr als zwei Tore Vorsprung ließen die Wein­böhlaer nicht zu (21:23/44.). Insgesamt elfmal stand es nun Remis, bevor es beim 30:30-Gleichstand in die letzten fünf Minuten ging.  Steve Horky markierte den 31. Wein­böhlaer Treffer, auf die zwei Minuten in doppelter Unterzahl folgten. Doch die verblie­benen vier Spieler rückten zusammen, konnten den folgenden Angriff abwehren und Tim-Philip Jurgeleit, der mit insgesamt 15 Treffer der »Man of the Match« war, verwan­delte einen Strafwurf sicher (32:30/58.). Mitt­ler­weile stand die gesamte Halle und nach dem erneuten Görlitzer Anschluss­treffer waren es wiederum zwei Jurgeleit-Tore, die den für nicht möglich gehal­tenen Heimsieg sicherten. Am Ende gewann der HSV mit 34:32 gegen den Favoriten aus Görlitz.

Nils Gäbler freute sich nach dem Spiel: »Wir haben die Ausfälle super kompen­siert und uns im Spiel­ver­lauf kaum tech­ni­scher Fehler erlaubt. Dies war zuletzt ein großes Manko. Die Männer haben heut alles gegeben, mit Tempo und Konzen­tra­tion gespielt.« Und er ergänzt: »Die beiden Schluss­männer haben in den entschei­denden Phasen wichtige Paraden geliefert. In der Offensive haben Felix Just, Marcel Weig und Andre Häberer wichtigen Anteil am Sieg. Und natürlich Tim-Philip Jurgeleit, der diesmal nicht nur seine Neben­leute in Szene setzte, sondern auch selbst der erfolg­reichste Torschütze im Spiel war.«

Der HSV spielte mit: Tomas Suchy & Gino Löffler im Tor; Felix Marx, Danny Nguyen, Andre Häberer (3), Marcel Weig (3), Felix Just (6), Robin Gaida, Steve Horky (4), Steve Faerber, Lars Grießbach (1), Matthias Obst (1), Moritz Lotz (1), Tim-Philip Jurgeleit (15/6)