1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Zwei Auswärtszähler mitgebracht

6. Spieltag | Sonntag, 3. November 2019
HSG Neudorf/Döbeln gegen HSV Weinböhla | 27:28 (13:14)

Veröffentlicht am Donnerstag, 7. November 2019 · Autor: Dirk Rostig

Mit einem Kraftakt sichern sich die HSV-Männer zum zweiten Mal auswärts die Punkte. Gegen die HSG Neudorf/Döbeln erzielte Tim-Philip Jurgeleit zwei Sekunden vor Ultimo den Siegtreffer.

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Gegen seinen Ex-Verein erzielte Erik Riedel sechs Tore.

Foto: Franzi Klug

Für die Sachsenliga-Männer das HSV Weinböhla gab es am Sonntag zwei wichtige Punkte auf fremden Parkett. Bei die HSG Neudorf/Döbeln, die sich ebenfalls im Tabel­len­keller befindet, sicherten sich die Männer von Martin Kovar und Nils Gäbler einen knappen aber verdienten 27:28-Erfolg.

Dabei bot die Partie Auf und Abs. Die Gastgeber legten schnell vor (3:1/4.) doch die Gäste ließen sich nicht abschüt­teln. Trotz zahl­rei­cher tech­ni­scher Fehler, die sich die Kovar-Sieben leistete, glich sie aus und konnte selbst erstmals vorlegen (5:6/14.).

Dieser knappe Vorsprung konnte maximal auf zwei Tore ausgebaut werden sollte auch im gesamten Verlauf der ersten dreißig Minuten Bestand haben und die Seiten wurden beim Stand von 13:14 gewech­selt.

In der zweiten Halbzeit vorerst ein ähnliches Bild: Der HSV legte vor und die HSG zu nach. Doch durch einen Zwischen­spurt waren die Gäste auf vier Tore davon gezogen (15:19/36.), kurze Zeit später schwächten sich die Haus­herren durch eine rote Karte selbst. Doch anstatt den Sack zuzu­ma­chen und die Führung konse­quent auszu­bauen, leistete sich der HSV die aus Halbzeit eins bekannten tech­ni­schen Fehler, sodass sich die Heim­sieben von Trainer Thomas Schneider nicht abschüt­teln ließ und es eine spannende Schluss­phase werden sollte (23:24/53.). Und die war dann auch nichts für schwache Nerven, beide Mann­schaften suchten immer wieder den Abschluss. Der lang­jäh­rige Sach­sen­li­gist glich aus (26:26/57.) und konnte hundert Sekunden vor Ultimo selbst wieder in Führung gehen. Mit einem schnellen Gegen­an­griff egali­sierte der HSV den Führungs­treffer elf Sekunden später. Der folgende Angriff der Döbelner schei­terte und Tim-Philip Jurgeleit erlöste die mitge­reisten Fans mit seinem sechsten Tor zwei Sekunden vor Abpfiff und sicherte damit den 27:28-Endstand.

»Wir haben uns heute zu viele einfache und tech­ni­sche Fehler geleistet. Zudem war die Effizienz auf Außen nicht optimal. Für Goal­getter Erik Riedel war das heute bei seinem ehema­ligen Verein auch ein schweres Spiel. Das alles hat dazu geführt, dass wir uns nicht absetzen konnten und das Spiel so lange offen blieb«, so Co-Trainer Nils Gäbler. Dennoch gab es auch Posi­ti­vies: »Ein Lob an unsere beide Torhüter, die den Kasten sauber hielten. Tim-Philip Jurgeleit führte wieder klug Regie und hat durch den letzten Treffer natürlich maßgeb­lich zum Sieg beige­tragen. Aber auch Erik Riedel war am Ende mit sechs Toren wieder erfolg­reich und auch Felix Marx zeigte sich nerven­stark vom Punkt erzielte vier Tore«, so Gäbler und er ergänzt: »Dennoch war der Sieg am Ende verdient«.

Mit dem zweiten Auswärts­er­folg rücken die Wein­böhlaer ins untere Mittel­feld vor und stehen mit 4:8 Punkten auf Rang 10. Am kommenden Samstag gastiert mit dem SV Koweg Görlitz der derzei­tige Tabel­len­dritte in der Nass­au­halle Weinböhla.

Der HSV spielte mit: Tomas Suchy und Gino Löffler im Tor; Felix Marx (4/2), Danny Nguyen, Andre Häberer (1), Marcel Weig (3), Robin Gaida (1), Steve Horky (1), Steve Faerber, Lars Grießbach (3), Matthias Obst, Moritz Lotz (3), Tim-Philip Jurgeleit (6), Erik Riedel (6)