1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Indiskutable erste Halbzeit

5. Spieltag | Samstag, 5. Oktober 2019
HSV Weinböhla gegen SG Germania Zwenkau | 21:27 (5:15)

Veröffentlicht am Dienstag, 8. Oktober 2019 · Autor: Dirk Rostig

Eine enttäuschende erste Halbzeit verhindert die Chance auf den ersten Heimsieg. Gegen die SG Germnia Zwenkau kommt der HSV frühzeitig in Rückstand.

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Lars Grießbach steuerte drei Treffer bei und sorgte für Ordnung in der Defensive.

Foto: Franzi Klug

Ganz anders als geplant lief das Spiel der Sachsenliga-Männer ab. Beim Auswärtsspiel vor Wochenfrist holte das Team von Martin Kovar und Nils Gäbler die ersten Punkte in der Sachsenliga. Zuhause sollte nun nachgelegt werden und gegen die ebenfalls bisher noch in der zweiten Tabellenhälfte festhängende SG Germania Zwenkau zwei Zähler geholt werden.

Doch daraus wurde nichts. „Uns war klar, dass uns mit der Verletztenliste und ohne Tim-Philip Jurgeleit auf der Mitte-Position ein schweres Spiel bevorstehen würde. Dennoch – das, was wir in der ersten Halbzeit geboten haben, ist indiskutabel“, so ein angefressener Nils Gäbler zu den ersten dreißig Minuten. In denen sorgten die Gäste von Beginn an für die Vorentscheidung: Nach dem 0:3 (4.) erhöhten die Gäste über 4:13 (25.) auf einen komfortablen Zehn-Tore-Vorsprung zum Seitenwechsel (5:15). „Wir haben es Zwenkau wirklich leicht gemacht“, konstatiert Gäbler. Immer wieder schlossen die Gastgeber aus schlechten Positionen ab, sodass die Randleipziger zu einfachen Tempogegenstößen durch geblockte Bälle oder Abpraller kamen.

In Hälfte zwei hatte Weinböhla nichts mehr zu verlieren. Mit der Umstellung auf 5:1 und einige neue spielerische Aspekte kamen die HSV-Herren aus der Kabine. So kassierten sie zwar noch den 16. Gegentreffer (5:16/33.), doch in den folgenden Minuten nahm der HSV den Kampf an. Erik Riedel (7 Tore) konnte nun erfolgreich Akzente setzen, Steve Horky  führte auf der Mitte-Position klug Regie und auch Felix Marx trug dazu bei, dass  der HSV Ergebniskosmetik betreiben konnte. Zwischenzeitlich halbierten die HSV-Herren den Rückstand (12:17/44.). Zudem stabilisierte sich die Abwehr, die Lars Grießbach ordentlich zusammen hielt. Dennoch: „Wir haben nie richtig Zugriff zum Spiel gefunden, konnten nur verkürzen“, so Gäbler nach dem Spiel, dass die Zwenkauer mit 21:27 gewannen. Er ergänzt: „Das haben wir uns heute natürlich anders vorgestellt. Uns fehlten die Ideen. Es war von vornherein klar, dass es unter diesen Umständen schwer wird, aber so dürfen wir uns nicht präsentieren.“

Bis zum nächsten Pflichtspiel ist eine Herbstferienpause, die die Weinböhlaer nutzen: „Jetzt haben wir drei Wochen Zeit um das Spiel auszuwerten uns auf das nächste vorzubereiten. Dann treffen wir wieder auf Chemnitz und sind auf Wiedergutmachung aus“, so der Co-Trainer abschließend.

Der HSV spielte mit: Tomas Suchy im Tor; Felix Marx (4/2), Danny Nguyen, Andre Häberer (1), Felix Just, Robin Gaida (1), Steve Horky (1), Steve Faerber, Tobias Gustmann, Lars Grießbach (3), Felix May, Matthias Obst, Moritz Lotz (4/1), Erik Riedel (7)