1. Männermannschaft » Verbandsliga Staffel Ost · Saison 2018/19

Ein hartes Stück Arbeit

5. Spieltag | Samstag, 29. September 2018
SG Zabeltitz/Großenhain gegen HSV Weinböhla | 26:28 (16:15)

Veröffentlicht am Montag, 1. Oktober 2018 · Autor: Eric Rosenkranz

Trotz drei fehlender Stammspieler ringen die Herren der heimstarken SG Zabeltitz/Großenhain zwei Punkte ab (26:28). Allerdings war das Lokalderby ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich der HSV Fehler leistete.

DSC_1390

Foto: Eric Rosenkranz

Mit einem 26:28-Auswärtssieg beenden die Kovar-Schützlinge ihr Spiel beim Gastgeber SG Zabeltitz/Großenhain. Der Tatsache geschuldet, dass die Partie auf der einen Seite ein Revier­derby und auf der anderen Seite das Spit­zen­spiel (Tabel­len­erster gegen Tabel­len­zweiten) war, war die Partie entspre­chend umkämpft. Vorab bereitete dem HSV Weinböhla die Abwe­sen­heit dreier Stamm­spieler zusätz­lich Bauch­schmerzen.

Trotz aller Umstände gelang dem HSV ein perfekter Start in die Partie. Durch eine gut agierende Abwehr, die Baller­obe­rungen nach sich zogen und sofort in Konter­tore verwan­delt wurden, gelang es den Wein­böhlaer Herren, das runde Leder gleich dreimal hinter­ein­ander im Kasten der SG Zabeltitz/Großenhain zu versenken (0:3, 4.). In Folge dessen begann die SG mit einem 5:1-System den Spiel­aufbau des HSV Weinböhla zu stören. Die Wirkung trat relativ schnell ein. Es sollten zehn Minuten vergehen, bis der Vorsprung der Wein­böhlaer dahin­ge­schmolzen war (7:7, 14.). »Ab da begann ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wo langsam unsere geistige Frische schwand. Das konnte man sehr gut daran erkennen, dass wir uns Würfe genommen haben, die viel zu über­hastet waren. Im Resultat des ganzen lagen wird dann mit drei Toren im Rückstand, was uns zur Auszeit zwang«, so HSV-Co-Trainer Nils Gäbler zur Situation (14:11, 23.). Neu einge­stellt schaffte es der HSV bis zum Halb­zeit­pfiff auf 16:15 zu verkürzen, sodass man wieder in Schlag­d­i­stanz war.

In der Kabine forderte das HSV-Trainergespann Kovar/Gäbler die letzten Reserven abzurufen. »Hier geht noch mehr!«, mahnte Gäbler an. Auf den Worten folgten Taten. Der HSV konnte mit Wieder­an­pfiff dort ansetzen, wo er aufgehört hat und so nach drei Minuten ausglei­chen (16:16, 33.), ab da die Führung über­nehmen und nach weiteren drei Spiel­mi­nuten einen Vier-Tore-Vorsprung verbuchen (16:20, 36.). Maßgeb­lich dazu beige­tragen haben die Außen­po­si­tionen Robin Gaida, Moritz Lotz und Tobias Gustmann. Dieser Vorsprung sollte aber nur bis zur 48. Spiel­mi­nute bestand haben, ab da begannen sich zusehends die tech­ni­schen Fehler beim HSV zu häufen, was die SG Zabeltitz/Großenhain geschickt auszu­nutzen wusste. So war in der 54. Spiel­mi­nute bei einem Stand von 25:25 wieder alles offen. »Wir wollten daraufhin ruhig und konstruktiv unsere Angriffe austragen, was aber nicht klappte. Gott sei Dank klappte das Seitens Zabeltitz/Großenhain auch nicht. Schluss­end­lich konnten wir bis zum Abpfiff noch zweimal mehr einnetzen und so als Sieger vom Parkett gehen. Ein großen Anteil hatte auch unser Tormann Tomas Suchy sowie Steve Horky auf der Kreis­mitte daran«, so HSV-Co-Coach Gäbler nach dem 26:28 gewonnen Spiel.

Der HSV Weinböhla setzt sich damit an die Tabel­len­spitze und geht als Herbst­meister in die drei­wö­chige Okto­ber­pause. Am Samstag, 27. Oktober 2018 gastiert der HC Elbflo­renz 2006 III (11.).

Der HSV spielte mit: T. Suchy und D. Kleist im Tor; J. Schroth (1), M. Prokop, M. Fric (8/4), T. Krüger, R. Gaida (4), S. Horky (4), S. Faerber, T. Gustmann (2), F. May, M. Obst (4), M. Lotz (5)