1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Weinböhla holt erste Punkte bei Mitaufsteiger Chemnitz

4. Spieltag | Sonntag, 29. September 2019
HSG Rottluff/Lok Chemnitz gegen HSV Weinböhla | 27:33 (11:15)

Veröffentlicht am Freitag, 4. Oktober 2019 · Autor: Dirk Rostig

Der Knoten ist geplatzt: Gegen Mitaufsteiger Chemnitz können die HSV-Herren die ersten zwei Punkte sichern.

1. Männermannschaft HSV Weinböhla Saison 2019/20

HSV Weinböhla, 1. Männermannschaft, Sachsenliga Saison 2019/20

Foto: Oliver Ronicke

»Endlich, endlich haben wir die ersten beiden Punkte«, so Co-Trainer Nils Gäbler nach dem 27:33-Auswärtserfolg der Wein­böhlaer Herren. Voraus­ge­gangen waren 60 Minuten in der Chem­nitzer Sach­sen­halle, in denen beide noch punkt­losen Aufsteiger um jeden Ball kämpften und nicht aufgaben. Chemnitz hatte zu Beginn leichte Vorteile, lag die ersten Minuten vorn (3:2/7.). Doch der HSV kam besser in die Partie, Mitte der ersten Halbzeit hatte sich der Ost-Aufsteiger gefunden und konnte sein Spiel aufziehen. So ging es mit einer 11:15-Führung in die Pause.

Und auch nach dem Seiten­wechsel machten die Wein­böhlaer Herren um Trainer Martin Kovar und Nils Gäbler da weiter, wo sie aufgehört hatten. Vom 13:18 (34.) setzten sich die HSV-Herren binnen sechs Minuten auf zehn Tore ab (13:23/40.). Und erst die zweite Auszeit vom Chem­nitzer Trainer Thomas Wagner und Michel Wiesend binnen fünf Minuten schien dann Früchte zu tragen: Der HSV kam in den folgenden Minuten aus dem Tritt. Die Gastgeber erzielten vier Tore in Folge (17:23/44.) und nahmen den Kampf an. Doch der HSV hielt dagegen. In der rest­li­chen Spielzeit hatte der HSV die passenden Antworten parat und hielt den Abstand bei sechs bis sieben Toren. So endete das Spiel mit 27:33 für den HSV Weinböhla.

»Als wir mit zehn Toren weg waren, haben wir uns zu viele einfache tech­ni­sche Fehler geleistet. Zudem hatten wir in der Schluss­phase zu wenig Bewegung ohne Ball und die Bälle teilweise einfach wegge­worfen«, so Gäbler zur letzten Vier­tel­stunde. Aber er ergänzt auch: »Dennoch war es ein unge­fähr­deter Sieg. Tim-Philip Jurgeleit hat klug Regie geführt und selbst sieben Tore erzielt.« Und auch Andre Häberer und Steve Horky erhielten ein Sonderlob, wobei es eine insgesamt starke Team­leis­tung war, da von allen Posi­tionen Torgefahr ausging und sich fast alle Spieler in die Torschüt­zen­liste eintragen konnten.

Am kommenden Samstag erwarten die HSV-Herren die SG Germania Zwenkau in der Nass­au­halle Weinböhla. Die Rand-Leipziger stehen ebenfalls mit einem Sieg in vier Partien in der unteren Tabel­len­hälfte.

Der HSV spielte mit: Tomas Suchy und Gino Löffler im Tor; Felix Marx, Danny Nguyen (1), Andre Häberer (5), Marcel Weig (1), Felix Just (4), Robin Gaida (1), Steve Horky (4), Tobias Gustmann, Lars Grießbach (1), Moritz Lotz (4), Tim-Philip Jurgeleit (7/1), Erik Riedel (5)