1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Männer bleiben ohne Punkte

3. Spieltag | Samstag, 21. September 2019
HSV Weinböhla gegen ZHC Grubenlampe  | 21:23 (11:13)

Veröffentlicht am Mittwoch, 25. September 2019 · Autor: Dirk Rostig

Am Ende fehlten Nuancen: Der HSV lieferte sich ein hartes Duell mit dem ZHC Grubenlampe, steht am Ende aber wieder ohne Punkte da.

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Im Anschluss kämpften auch die HSV-Männer um ihre ersten Punkte in der Sach­sen­liga. Zu Gast war dabei der ZHC Gruben­lampe, Absteiger aus der Mittel­deut­schen Oberliga. Die Vorzei­chen für die Partie waren dabei schlecht: Die Kran­ken­liste wurde am letzten Wochen­ende mit der Verlet­zung von Michal Fric (Kreuz­band­riss) länger. Für den Verbandsliga-Torschützenkönig bedeutet das das vorzei­tige Saison-Aus. Kurz­fristig konnten die Verant­wort­li­chen des HSV aller­dings mit Tim-Philip Jurgeleit einen sehr erfah­renen Spieler, der bis zum Sommer beim HC Elbflo­renz (2. Bundes­liga) unter Vertrag stand, verpflichten.

Der Spiel­ver­lauf gegen die Zwickauer ist schnell erzählt: Die Gäste spielten routi­niert und nutzten die einfachen tech­ni­schen Fehler der Haus­herren gnadenlos und effektiv aus. Und davon gab es heute leider viele – egal ob Schritte, Abspiel­fehler oder einfache Ball­ver­luste. So liefen die Haus­herren von Beginn an einem Rückstand hinterher, konnten einzig beim 1:1 (1.) und 2:2 (6.) Gleich­stand erzielen. Mit zuneh­mender setzten sich die favo­ri­sierten Gäste ab, aller­dings nicht mit mehr als vier Toren (8:12/25.). Denn die HSV-Defensive stand heute über weite Strecken gut und so verkürzte der HSV bis zum Seiten­wechsel auf zwei Tore (11:13).

Auch in den zweiten dreißig Minuten kämpfte der Aufsteiger aufop­fe­rungs­voll, doch am Ende konnte neben dem erneuten Ausgleich (15:15/36.) nur immer wieder der Anschluss­treffer erzielt werden. Aller­dings schwächte sich die HSV-Sieben selbst: Erik Riedel – mit seinen sieben Toren auch erfolg­reichster Wein­böhler Werfer – erhielt in der 40. Minute die rote Karte, keine zehn Minuten später wurde Steve Horky ebenfalls mit rot vom Platz gestellt. Das schränkte die Möglich­keiten von Trainer Martin Kovar und Nils Gäbler natürlich ein. Auch wenn die rest­li­chen Männer weiterhin kämpften und beim 20:21 gut sechs Minuten vor Abpfiff erneut den Anschluss erzielten. Am Ende reichte es nicht und der HSV kassiert die nächste knappe 21:23-Niederlage gegen eines der Spit­zen­teams der Liga.

»Im Grunde waren es nur Nuancen, die uns heute getrennt haben«, so das Fazit von Co-Trainer Gäbler nach dem Spiel. Und er ergänzt: „Heute war das Grundübel unsere tech­ni­schen Fehler. Wenn wir diese abstellen und hinten weiter so aufop­fe­rungs­voll arbeiten, könnten wir uns nächste Woche endlich belohnen und punkten.« Denn auch Positives sah er im Spiel: »Tim-Philip Jurgeleit hat mit sechs Toren und seiner Spiel­über­sicht einen hervor­ra­genden Einstand gegeben, Erik Riedel erzielte wichtige Treffer aus dem Rückraum und auch Felix Just konnte offensiv auftrumpfen. Zudem stand Gino Löffler zwischen den Pfosten sicher und Lars Grießbach sorgte im Abwehr-Zentrum für Ordnung.« Am kommenden Sonntag werden die HSV-Herren vom HSG Rottluff/Lok Chemnitz erwartet. Der Aufsteiger aus der West-Staffel steht wie die HSV-Herren noch ohne Punkte am Tabel­len­ende.

Der HSV spielte mit: Steve Faerber und Gino Löffler im Tor; Felix Marx, Danny Nguyen, Andre Häberer, Marcel Weig (2), Felix Just (4), Robin Gaida (2), Steve Horky, Tobias Gustmann, Lars Grießbach, Moritz Lotz, Tim-Philipp Jurgeleit (6/3), Erik Riedel (7)