1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Männer gewinnen gegen Aufsteiger KJS Dresden

2. Spieltag | Samstag, 8. September 2018
HSV Weinböhla gegen KJS Club Dresden | 30:23 (14:10)

Veröffentlicht am Dienstag, 11. September 2018 · Autor: Dirk Rostig

Auf die Männer des Trainergespanns wartete mit dem KJS Club ein spielstarker Aufsteiger. Denn die Bank war gespickt mit erfahrenen ausländischen Spielern. Aber am Ende konnte die Heimsieben den Start in die Saison perfekt machen und mit 30:23 einen deutlichen und verdienten Heimsieg feiern.

Martin Prokop HSV Weinböhla

Neuzugang Martin Prokop findet immer besser ins Weinböhlaer Spiel und erzielte wichtige Tore.

Foto: Dirk Rostig

Vor dem Spiel wurde Michal Fric von Vorstands­vor­sit­zenden Harald Schmoz als Vorjahres-Torschützenkönig der Verbands­liga ausge­zeichnet. Auch die drei Spieler, die die Männer­mann­schaft verlassen haben, wurden offiziell vor Heim­pu­blikum verab­schiedet: Manuel Talken­berg, der jetzt in der Zweiten spielt, Philipp Roepke, der zur HSG RIO wechselte und Vincent Hassel­busch, der ausbildungs- und studi­ums­be­dingt Weinböhla verlassen hat.

Zum Spiel: Der HSV legte einen perfekten Start hin und legte binnen sechs Minuten auf 4:0 vorlegten. Aller­dings fanden im Anschluss auch die Gäste in ihr erstes Spiel auf Verbandsliga-Ebene, bis zum Seiten­wechsel entwi­ckelte sich ein munterer Schlag­ab­tausch, bei der sich beide Mann­schaften nichts schenkten. Den Vier-Tore-Vorsprung konnten die HSV-Herren trotz zwischen­zeit­li­chem Ausgleichs (7:7/16.) bis zum Seiten­wechsel wieder herstellen (14:10).

Auch in Hälfte zwei sollte das Spiel hart umkämpft bleiben, beide Teams kämpften mit offenen Visieren um jeden Ball. Die Gäste, die immer wieder ihren Torhüter raus­nahmen und einen siebten bzw. in Unterzahl sechsten Feld­spieler einsetzten, gaben nicht kampflos auf (17:16/39.). Doch der erneute Ausgleich blieb aus, statt­dessen erzielte Michal Fric in Unterzahl eines seiner zwölf Tore, womit er erneut der Torschüt­zen­beste des Spiels war. In den rest­li­chen zwanzig Minuten ließ sich der HSV nicht beirren, zog sein Spiel auf. Doch die Partie war nichts für schwache Nerven. Zum einen kam es immer wieder zu kurzen Unter­bre­chungen, da in der Abwehr ordent­lich zugepackt wurde, zum anderen kassierte Gäste-Trainer Maurice Rotter vier Minuten vor Schluss die rot-blaue Karte. Insgesamt wurden dreizehn Zeit­strafen verteilt.

Das alles änderte am Ende nichts am verdienten 30:23-Sieg der Haus­herren, wie auch Nils Gäbler nach dem Spiel bestätigt: »Wir sind gut ins Spiel gestartet, haben mit Tempo und Druck agiert. Aller­dings war der Start in die zweite Halbzeit eher verhalten. Nichts­des­to­trotz konnten wir immer wieder unsere Kombi­na­tionen spielen, blieben konzen­triert und waren am Ende erfolg­reich« Und er ergänzt: »Tomas hat wichtige Paraden geliefert, die seine Vorder­männer – allen voran Michal aber auch Lucas (5 Tore) – zu nutzen wussten.«

Und er blickt auch auf die kommende Woche voraus: „Heute fehlten uns mit Lars, André und Steve gleich drei Stamm­spieler. Umso wichtiger war der Sieg vorm Derby gegen Niederau kommenden Sonntag“, so Gäbler weiter. Das Auswärts­spiel gegen Niederau wird ebenfalls in der Nass­au­halle ausge­tragen, aller­dings am Sonntag um 17 Uhr.

Der HSV spielte mit: Tomas Suchy und David Kleist im Tor; Julian Schroth (2), Martin Prokop (4), Michal Fric (12/4), Lucas Blanck (5), Tim Krüger, Robin Gaida (2), Steve Faerber (3), Tobias Gustmann, Felix May, Matthias Obst, Moritz Lotz (2)