1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Herren zünden in Halbzeit zwei den Turbo

1. Spieltag | Samstag, 1. September 2018
HSG Freiberg II gegen HSV Weinböhla | 21:30 (14:11)

Veröffentlicht am Dienstag, 4. September 2018 · Autor: Eric Rosenkranz

Nach einer eher durchwachsenen ersten Halbzeit gewinnt die Mannschaft des Trainergespanns Kovar/Gäbler die Partie im Erzgebirge noch deutlich.

Michal Fric

Michal Fric war erneut nicht zu stoppen und erzielte 10 Tore.

Foto: Eric Rosenkranz

Im Gegensatz zum letzten Wochenende war dieser erste Verbandsliga-Spieltag der neuen Handballsaison ein voller Erfolg für die HSV-Männer gewannen ihr Auswärtsspiel bei der HSG Freiberg II schlussendlich deutlich. In der ersten Halbzeit war allerdings noch ziemlich viel Sand im Getriebe. Aber in den zweiten dreißig Minuten drehten die Männer vom Trainergespant Kovar/Gäbler das Spiel zu ihren Gunsten.

Doch vor allem in der ersten Halbzeit ging der Plan noch nicht auf. Von Anfang rannte der HSV einem Rückstand hinterher. Für jeden Spielzug hatte die HSG immer die passende Antwort parat und nutzten die leichtfertigen Ballverluste und technischen Fehler der Weinböhlaer Herren eiskalt aus. Das gipfelt dahingehend, dass der HSV 20. Spielminute mit fünf Toren zurück lag. Trainer Martin Kovar zog daraufhin die Grüne Karte und versuchte mit einer Neueinstellung seiner Mannschaft bis zur Halbzeitpause Ergebniskosmetik zu betreiben. »Das funktionierte weitest gehend, obwohl es immer noch nicht rund bei uns lief. Wir konnten dann noch zwei Anschlusstreffer landen und wenigstens etwas den Rückstand zu kürzen«, so Co-Trainer Nils zum 14:11-Halbzeitstand.

Die Kabinenansprache des Trainergespanns schien der Weckruf für eine glänzende zweite Halbzeit gewesen zu sein. Denn binnen elf Minuten drehte der HSV nicht nur das Ergebnis sondern erzielte sein erstes Führungstor des Spiels (17:18/41.). Durch konsequente Abwehrarbeit und einem stark gesteigertem Tomas Suchy im Weinböhlaer Kasten hatte es die HSG Freiberg II schwer zu Torerfolgen zu kommen. In der Schlussviertelstunde trat der HSV weiter energisch auf, verteidigte offensiv und baute so seinen Torvorsprung weiter aus. »Man muss dazu sagen, dass bei Freiberg dann auch die Fehlerquote nach oben schnellte. Nichtsdestotrotz haben wir dann nichts mehr zugelassen und unbeirrt unsere Bahnen gezogen. Andre Häberer, Michal Fric, Felix May und Danny Nguyen trumpften in dieser Zeit groß auf und konnten sich mehrmals als Torschütze in die Liste eintragen«, so ein freudestrahlender Co-Trainer Gäbler über das 21:30-Endergebnis.

Durch die große Tordifferenz setzte sich der HSV zum gestrigen Tage an die Tabellenspitze der Verbandsliga Staffel Ost. Und noch eine Nachricht ereilte das Trainergespann Kovar/Gäbler gestern. Das am vergangen Wochenende stattgefundene Pokalspiel wurde durch eine fehlende Spielberechtigung seitens der SG Leipzig III mit einer Spielverlustwertung gewertet. Der HSV Weinböhla erreicht damit die nächste Runde des HVS-Pokal, während die SG Leipzig III ausgeschieden ist.

Der HSV spielte mit: T. Suchy und D. Kleist im Tor; M. Prokop (1), M. Fric (10/4), D. Nguyen (5/1), A. Häberer (6), L. Blanck (3), R. Gaida (2), S. Horky (2), T. Gustmann, F. May (1), M. Obst