1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Männer erreichen Achtelfinale

Sachsenpokal, erste Runde | Samstag, 26. Oktober 2019
HSV Weinböhla gegen HSG Rottluff/Lok Chemnitz  | 28:21 (10:11)

Veröffentlicht am Montag, 28. Oktober 2019 · Autor: Dirk Rostig

Für die erste und zweite Männermannschaften des HSV Weinböhla stand am Samstag das Pokalwochenende an. Während die ersten Männer gegen Liga-Konkurrent HSG Ruttloff/Lok Chemnitz in die nächste Runde einzogen, ist die »Zweite« im Bezirkspokal ausgeschieden.

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Felix Marx zeigte sich vom Strafpunkt nervenstark und erzielte den letzten Weinböhlaer Treffer zum 28:21-Endstand.

Foto: Dirk

In der ersten Pokal­runde stand den Herren des HSV Weinböhla ein nicht unbe­kannter Gegner gegenüber: Denn vor gut einem Monat gastierte die Wein­böählaer Sieben in Chemnitz und konnte dort die ersten zwei Zähler in der Sach­sen­liga sammeln. So sollte das Spiel vor allem als Vorbe­rei­tung auf die kommenden schweren Punkt­spiele dienen, wenn­gleich sich der HSV vorm Heim­pu­blikum natürlich in guter Form präsen­tieren wollte.

Doch vor allem in der ersten Halbzeit war noch mächtig Sand im Getriebe. Die schnelle Führung über 1:0 (2.) bis zum 5:2 in der 14. Minute brachte keine Sicher­heit. Statt­dessen agierten die Gastgeber in der Offensive über weite Strecken ohne den nötigen Druck und Zug zum Tor. Folge­richtig glichen die Gäste aus (5:5/17.) und gingen selbst in Führung. Die restliche Spielzeit der ersten Halbzeit entwi­ckelte sich zäh und die Gastgeber rannten nun einem Rückstand hinterher, kamen zwar immer wieder zum Ausgleich, aber mehr war nicht drin. So wurden die Seiten beim Stand von 10:11 gewech­selt.

»Wir haben ohne den nötigen Druck und die Bewegung agiert. In der Pause haben wir versucht, die Mann­schaft wach­zu­rüt­teln, denn hier war noch alles drin«, so das Zwischen­fazit von Co-Trainer Nils Gäbler.

Und die Worte schienen bei der Mann­schaft ange­kommen zu sein: »Ab der 40. Minute haben wir mit dem nötigen Biss agiert, traten aggres­siver in der Abwehr auf und konnten nun auch spie­le­risch Akzente setzen«, so der Co weiter zu den folgenden Minuten. Denn nach dem letzt­ma­ligen Ausgleich zum 15:15 (41.) bog der HSV mit vier Toren in Folge (19:15/43.) trotz teil­weiser Unterzahl auf die Sieger­straße ein. Die Gäste konnten zwar noch einmal auf zwei Tore verkürzen (19:17/44.), doch der HSV spielte nun selbst­be­wusst und befreiter auf. Tim-Philip Jurgeleit leitete klug Regie, die Abwehr­reihe um Lars Grießbach packte konse­quenter zu und Goal­getter Erik Riedel erzielte fünf seiner sieben Tore in den zweiten dreißig Minuten. Aber auch Andre Häberer und Felix Marx konnten sich selbst mit drei bzw. vier Treffern selbst  belohnen.

So schraubte der HSV das Ergebnis in die Höhe, vom 22:18 (50.) setzten sich die Haus­herren auf 27:19 (55.) ab. Schluss­end­lich zog der HSV mit einem 28:21-Sieg gegen die Chem­nitzer Gäste in die nächste Pokal­runde ein.

»Defensiv waren wir heute stark, kassierten nur 21 Gegentore«, so Gäbler abschlie­ßend. Und er ergänzt: »Alle Spieler haben ihre Einsatz­zeit bekommen«. Für die kommende Aufgabe – nächste Woche gastiert der HSV bei der noch punkt­losen HSG Neudorf/Döbeln – sind die Wein­böhlaer gerüstet und wollen die nächsten zwei Punkte für das Ziel Klas­sen­er­halt sammeln.

Die HSG Neudorf/Döbeln ist dann auch wieder der Gast im Achtel­fi­nale des Sach­sen­po­kals. Dieses Spiel findet voraus­sicht­lich am 14./15. Dezember 2019 in der Nass­au­halle statt.

Der HSV spielte mit: Tomas Suchy und Gino Löffler im Tor; Felix Marx (4/2), Andre Häberer (3), Marcel Weig (3), Robin Gaida (1), Steve Horky (2), Steve Faerber, Tobias Gustmann, Lars Grießbach (2), Matthias Obst (2), Moritz Lotz, Tim-Philipp Jurgeleit (4/2), Erik Riedel (7)