1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Team- und Kampfgeist führen zum Sieg

16. Spieltag | Samstag, 3. Februar 2018
HSV Weinböhla gegen VfL Waldheim 54 | 35:29 (19:16)

Veröffentlicht am Donnerstag, 8. Februar 2018 · Autor: Dirk Rostig

Einen wichtigen Sieg verbuchte der HSV gegen den VfL Waldheim 54. Mit einem 35:29 belohnten sich die Kovar-Spieler selbst, obwohl fünf Stammkräfte nicht auflaufen konnten.

Michal Fric

Michal Fric fand zu alter Stärke zurück und zog an den Ketten.

Foto: Eric Rosenkranz

Am Ende der Partie viel den HSV-Verantwortlichen und den einge­fleischten Wein­böhlaer Hand­ball­fans ein Stein vom Herzen. Mit einem schluss­end­lich deut­li­chen 35:29-Sieg belohnten sich die Kovar-Schützlinge nicht nur selber, sondern zeigten auch eindrucks­voll, das man perso­nelle Engpässe kompen­sieren kann. Denn erneut standen dem Trai­ner­ge­spann fünf Spieler aus verletzungsbedingten- oder gesperrten Gründen nicht zur Verfügung.

Spie­le­risch ausge­wogen verlief die erste Halbzeit. Der HSV schaffte es dabei immer wieder sich mit einem oder zwei Toren abzu­setzen. Jedoch zeigten sich einige Probleme in der HSV-Abwehr, die einer­seits den Tore-Vorsprung teilweise zunich­temachten und im Umkehr­schluss den HSV zwangen, die Probleme über das Angriffs­spiel auszu­glei­chen. »Es sind jetzt schon zu viele Tore gefallen. Hier bewahr­heitet sich wieder der alte Hand­baller Weisheit, dass alles, was man hinten fängt, vorn auch geworfen werden muss. Nichts­des­to­trotz kann ich mich über die Mann­schafts­ein­stel­lung und den Kampf­geist nicht beschweren«, fasst Co-Trainer Nils Gäbler die erste Halbzeit zusammen. Kurz vor dem Pfiff nutzten die Wein­böhlaer Herren die kleine Schwä­che­phase des VfL Waldheim gekonnt aus und gingen mit einem drei Tore-Polster in die Pause (19:16).

Mit Beginn der zweiten Halbzeit stellte das HSV-Trainergespann Kovar/Gäbler auf eine 5:1-Deckung um, um den Wald­heimer Spiel­aufbau mit dem Ziel den Torvor­sprung noch deut­li­cher ausfallen zu lassen zu stören. Der Ansatz zeigte erste Anzeichen aber die große Wirkung blieb aus, worauf HSV-Trainer Martin Kovar auf eine aggres­sive 4:2-Deckung umstellte, die dann – auch dank den Paraden von HSV-Torhüterurgestein Matthias Giersch, der als Torhü­ter­er­satz fungierte- die gewünschte Wirkung erzielte. »Unser Vorsprung wuchs dann auf zehn Zähler in der 55. Minute an. Das eröffnete uns den Spielraum, die Bank durch­zu­wech­seln und so auch den Nicht-Stammspielern und vor allem der Jugend Spielzeit zu geben. Ebenfalls fanden Michal Fric und Andre Häberer zu ihrer gewohnten Spiel­stärke und trugen maßgeb­lich zum Sieg mit bei«, erklärt Co-Coach Gäbler. Der HSV gewann schluss­end­lich die Partie mit 35:29. Trainer Martin Kovar betonte nach dem Spiel, dass seine Mann­schaft sich mit dem Sieg selber nach den harten Trai­nings­ein­heiten belohnt hat und sich darauf für das kommende Pokal­spiel in zwei Wochen gegen den Sach­sen­li­gist SG HVO Cunewalde/Sohland aufbauen lässt.

Der HSV spielte mit: J. Kühne und M. Giersch im Tor; J. Schroth, F. Marx, M. Talkenberg (1/1), M. Fric (12/2), D. Nguyen (3), A. Häberer (9), L. Blanck (3), T. Krüger (1), R. Gaida (4), L. Grießbach (1), M. Obst, M. Lotz (1)