1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Halbfinale erreicht

Landskron-Pokal, Viertelfinale | Samstag, 15. Februar 2020
OHC Bernstadt gegen HSV Weinböhla | 28:31 (16:18)

Veröffentlicht am Montag, 17. Februar 2020 · Autor: Dirk Rostig

Mit einem 28:31-Auswärtssieg zieht der HSV Weinböhla in das Halbfinale des HVS-Landskron-Pokal ein. Dabei blieb der favorisierte Sachsenligist aus Weinböhla gegen Gastgeber OHC Bernstadt glanzlos.

1. Männermannschaft HSV Weinböhla Saison 2019/2020

HSV Weinböhla, 1. Männermannschaft, Sachsenliga Saison 2019/2020

Foto: Oliver Ronicke

»Wir haben in der Vorbe­rei­tung davor gewarnt, den Gegner, der in der Verbands­liga um den Klas­sen­er­halt kämpft, zu unter­schätzen. Und nachdem wir gut ins Spiel gestartet sind und nach neun Minuten mit 1:7 führten«, so Gäbler zum Start. Doch er ergänzt gleich: „Danach ist aber der Schlen­drian einge­zogen, viel­leicht haben die Männer gedacht, dass wir den Sieg sicher mit nach Hause nehmen.“ In den nächsten Minuten waren es dann auch die Haus­herren, die angepusht vom Heim­pu­blikum in der ausver­kauften Halle, Akzente setzen konnten. Sie holten Tor um Tor auf, nach gut einer Vier­tel­stunde erzielte der OHC den 7:8-Anschlusstreffer. In der Folge konnte sich der HSV zwar erneut absetzen (8:13/20.), doch der Bruch im Spiel war unüber­sehbar da. »Wir hatten mehrfach die Möglich­keit unseren Vorsprung weiter­aus­zu­bauen, aber heute war unsere Chan­cen­ver­wer­tung erneut miserabel«, so der Co-Coach nach der Partie. So ging es mit einer knappen 16:18-Führung in die Kabinen.

In der Pause appel­lierte der Trai­ner­stab nochmal an die Moral und den Kampf­geist, doch auch in den zweiten dreißig Minuten das gleiche Bild: Der favo­ri­sierte Sach­sen­li­gist zieht auf vier Tore davon (18:22/35.), verpasst es in der Folge aber den Vorsprung weiter auszu­bauen. Statt­dessen wird der Gegner durch die eigenen Fehler wieder aufgebaut und war vier Minuten später wieder ran (22:23/39.). So lieferte sich der HSV ein unnötig span­nendes Spiel, bei dem er die Führung zwar nie hergab und es am Ende mit 28:31 für sich entschied, dabei aber nur zeitweise über­zeugen konnte.

»Das wich­tigste: Wir sind eine Runder weiter. Nach dem ‚Wie‘ fragt am Ende keiner mehr«, konsta­tiert Gäbler nach der Partie. »Unsere Aufbau­reihe mit Marcel Weig und Erik Riedel, die beide je acht Tore erzielten und Tim-Philip Jurgeleit auf der Mitte mit fünf waren zwar die erfolg­reichsten Torschützen. Das täuscht aller­dings über vieles hinweg«, so der Co-Trainer, der abschlie­ßend ergänzt: »Einer der wenigen Licht­blicke waren die Außen, allen voran Danny Nguyen mit vier Buden.«

In zwei Wochen fahren die Wein­böhlaer Männer zur SG Germania Zwenkau (4., 18:12 Punkte). Bis zum Sonntag, 1. März 2020, hat die Mann­schaft nun Zeit, sich auf das Duell vorzu­be­reiten um sich dann bei den Rand­leip­zi­gern so teuer wie möglich zu verkaufen.

Der HSV spielte mit: Tomas Suchy und Gino Löffler im Tor; Danny Nguyen (4), Marcel Weig (8), Felix Just, Robin Gaida (3), Steve Horky, Steve Faerber, Tobias Gustmann (1), Lars Grießbach (1), Moritz Lotz, Tim-Philip Jurgeleit (5/4), Tommy Schurzmann (1), Erik Riedel (8)