1. Männermannschaft » Sachsenliga · Saison 2019/2020

Aus in erster Pokalrunde

HSV Weinböhla gegen SG Leipzig III | 26:32 (14:17)

Veröffentlicht am Dienstag, 28. August 2018 · Autor: Eric Rosenkranz

Das Losglück bescherte den HSV-Männern einen Sachsenligisten. Bei der Standortbestimmung konnte der HSV nur in den ersten dreißig Minuten mithalten und verlor am Ende mit sechs Toren (26:32).

Erste Männermannschaft, HSV Weinböhla, HVS-Pokal, Saison 2018/19

Die HSV-Männer vor dem Spiel.

Foto: Eric Rosenkranz

Gleich zu Beginn der neuen Saison stand für den Verbands­listen HSV Weinböhla eine Stand­ort­be­stim­mung ins Haus. In der ersten Runde des HVS-Pokals empfingen die Kovar-Schützlinge den Neuauf­steiger in die Sach­sen­liga SG Leipzig III in der Nass­au­halle. Nils Gäbler, der diesmal den Trai­ner­posten für den abwe­senden Martin Kovar übernahm, forderte, »dass man keinen Klas­sen­un­ter­schied sehen sollte«.

Diese Forderung konnten die Wein­böhlaer Herren weitest­ge­hend umsetzen und so gestal­tete sich die erste Halbzeit recht ausge­wogen, obwohl an einigen Stellen schon zu erkennen war, dass noch Sand im HSV-Spielgetriebe ist. Bereits in der 13. Spiel­mi­nute war Trainer Gäbler gezwungen die erste Auszeit zu nehmen, da durch Abwehr­schwä­chen der HSV bereits 3 Toren im Rückstand war. »Das Timeout tat Wirkung zeigen. Wir konnten danach den Rückstand egali­sieren, bevor uns kurz vor der Halb­zeit­pause wieder der rote Faden abhan­denkam und wir folglich mit 14:17 in der Kabine verschwanden«, resümiert Gäbler die erste Halbzeit.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste aufgehört hat, wobei es dem HSV Weinböhla nicht gelang den Rückstand wett zu machen – im Gegenteil. Mit fort­lau­fender Zeit brachte sich der HSV mehr und mehr aus dem Konzept und stand sich Zusehens selber im Weg. Fahr­läs­sige Abwehr­fehler und ein teilweise kopfloses Angriffs­spiel eröff­netem der SG Leipzig III einfache Tore zu werfen. So hatten die Wein­böhlaer in der 49. Spiel­mi­nute 7-Tore-Rückstand, was folgte war die zweite Auszeit durch Gäbler. Mit Spie­ler­wechsel sowie einer Umstel­lung auf eine 4:2-Deckung versuchte man nun ein adäquates Mittel zu finden, um noch Ergeb­nis­kos­metik zu betreiben. »Schluss­end­lich brachte uns das leider auch nichts. Wenn man den ganzen Spiel­ver­lauf betrachtet, fehlte mir heute die gedank­liche Frische in den Köpfen sowie Einstel­lung zum Spiel. Dazu kam die mangelnde Chan­cen­ver­wer­tung. Das hatte uns Leipzig einfach voraus obwohl die spie­le­risch nicht besser waren«, kommen­tiert Nils Gäbler die zweite Halbzeit.

Der HSV Weinböhla musste sich schluss­end­lich mit 26:32 aus der dies­jäh­rigen Pokal­runde verab­schieden. Für die HSV-Herren war das, bevor nächste Woche das erste Punkt­spiel der neuen Saison ansteht, eine noch­ma­lige Orien­tie­rung wo man steht. »Es hat uns aufge­zeigt, was wir noch schleu­nigst bis nächste Woche abstellen müssen«, so Gäbler abschlie­ßend.

Aufgrund des Einsatzes eines nicht berech­tigten Spielers wurde das Spiel gegen die SG Leipzig und für den HSV Weinböhla gewertet. Der HSV zieht somit in die nächste Pokal­runde ein.

Der HSV spielte mit: T. Suchy und D. Kleist im Tor; J. Schroth, M. Prokop (1), M. Fric (14), D. Nguyen, A. Häberer (3), L. Blanck, R. Gaida, S. Horky (1), T. Gustmann (1), F. May (1), M. Obst (3), M. Lotz (2)