Weibliche D-Jugend » Bezirksliga Dresden · Saison 2019/20

Wir können auch anders!

2. Spieltag | Samstag, 14. September 2019
HSV Weinböhla - NSG Dresden NordWest (07:06) | HSV Weinböhla II - TSV 1862 Radeburg (07:08)

Veröffentlicht am Samstag, 28. September 2019 · Autor: Anke Hirsch

Zwei Spiele auf Augenhöhe: In Radeburg bestritt die zweite Mannschaft der D-Mädels den Punktspieltag gegen die unbekannte Mannschaft der NSG Dresden NordWest und Gastgeber Radeburg.

IMG-20190924-WA0019

Am Samstag, 14. September 2019, fuhren die Mädels unserer D2 nach Radeburg, wo es galt, die erst eine Woche zuvor kassierte hohe Nieder­lage wett zu machen.

Im ersten Spiel standen uns erst einmal die uns unbe­kannten Mädels der NSG Dresden NordWest gegenüber.

Schnell war zu erkennen, dass sich in dieser Mann­schaft das Spiel auf eine einzige, sehr gute Spielerin konzen­trierte, die einigen unseren Mädels auch teilweise körper­lich überlegen war. Doch im Gegensatz zu letztem Wochen­ende bewiesen die HSV-Mädels, dass auch sie kämpfen können. Von Beginn an wurde in der Abwehr fest zuge­griffen und sich gegen­seitig ausge­holfen. Auch im Angriff wurde sich mehr bewegt als letzte Woche und jede einzelne versuchte, einen Weg zum Tor zu finden. Noch zu viele Bälle gingen leider am Tor vorbei bzw. landeten direkt in den Armen der Torfrau. Aber am Ende zählt aber der Sieg und den haben sich die HSV-Mädels redlich verdient.

Durch diesen Sieg ange­spornt, ging es hoch motiviert in das Spiel gegen den TSV Radeburg. Jeder einzelnen Spielerin konnte man den Kampf­geist und Sieges­willen ansehen. Sie brannten darauf, dieser Mann­schaft zu beweisen, dass auch sie spie­le­risch mehr drauf haben, als sie eine Woche zuvor gezeigt haben. Beide Trai­ne­rinnen sowie die mitge­reisten Eltern staunten nicht schlecht, was doch alles möglich ist bei unseren Mädels. Keine Wehlei­dig­keit, sondern festes Zupacken in der Abwehr auf allen Posi­tionen bestimmte das Spiel von Anfang an. Ein Durch­kommen war nicht einfach. Beim Angriff fehlte leider auch hier wieder der sichere Abschluss. Die Nervo­sität und Unruhe an der 6m-Linie ist noch deutlich spür- und leider auch sichtbar. Die Belohnung für gute Zuspiele und für den Kampf, die gegne­ri­sche Abwehr zu durch­re­chen, blieb auch in diesem Spiel aus. Am Ende mussten sich die HSV-Mädels mit einem Tor weniger geschlagen geben.

Fazit des Spiel­tages: Beide Spiele wurden auf Augenhöhe gespielt. Die weibliche D2-Jugend bewies, das Team­ar­beit, vor allem in der Abwehr, gemein­samer Kampf­geist und Sieges­wille das A und O beim Handball sind.

Die wiederum zu hohe Chan­cen­ver­wer­tung führte leider erneut zu einer Nieder­lage, die nicht hätte sein müssen, was bedeutet, das ziel­si­cheres Werfen und eine weitere Stei­ge­rung der Abwehr­ar­beit im Training an oberster Stelle stehen werden.

Am Sonntag, 29.09.2019, geht es zum nächsten Punkt­spiel nach Freital. Dort erwarten uns die HSG Weiße­ritztal und der HCS Neustadt-Sebnitz.

Der HSV spielte mit: Nadine und Elisabeth im Tor, Leona, Lena Mo., Lena Mü, Mia, Leonie, Maxi, Lara, Ronja, Henriette