Weibliche D-Jugend » Bezirksliga Dresden · Saison 2019/20

Zwei völlig verschiedene Spieltage

2.+3. Spieltag

Veröffentlicht am Freitag, 9. November 2018 · Autor: Anke Hirsch

Sowohl das letzte Oktober-Wochenende als auch das erste November-Wochenende waren unsere D-Mädels auswärts gefordert. Alle drei Gegner der Liga standen ihnen an diesen Tagen gegenüber.

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2. Spieltag – Sonntag, 28. Oktober 2018

Im Oktober standen die HSV-Mädels als erstes dem Spit­zen­reiter, der HSG Riesa/Oschatz, gegenüber. Ein Gegner, dem man im Hinspiel mit sehr viel Unsi­cher­heit und dadurch entstan­denen Fehlern gegen­über­stand. Dies sollte im Rückspiel nicht mehr so sein. Unsere Mädels wussten, dass dieses Spiel nur mit einer guten Abwehr zu beherr­schen ist, da die Gegne­rinnen sehr schnell sind und bereits über ein sehr gutes Timing in ihren Abspielen verfügen. Und genau das taten die HSV-Mädels auch. Sie setzten alle Konzen­tra­tion und Kraft in der Abwehr ein und konnten somit manchen Zug der Gegne­rinnen zum Tor unter­bre­chen bzw. abschwä­chen.

Auch im Angriff war auf der HSV-Seite diesmal mehr Bewegung und Mut zum Risiko zu sehen. Trotz dessen dass noch immer einige Würfe neben oder über das Tor gingen, wurde die Forderung der Trai­ne­rinnen, sich durch­zu­setzen und den Weg zum Tor zu suchen, von jeder Spielerin versucht umzu­setzen. Aufgrund dieser sehr starken Leistung der HSV-Mädels verloren sie dieses Spiel mit nur drei Treffern weniger... Endstand: 6:9 (Vgl. 1. Spiel: 4:14).

Nach einem so starken Spiel sollte das folgende Spiel gegen die HSG Weiße­ritztal eigent­lich keine große Heraus­for­de­rung mehr darstellen. Was für ein Irrtum...

Die Weißeritztal-Mädels spielten mit einer sehr offenen Abwehr und versuchten ständig die Zuspiele der HSV-Mädels zu unter­binden. Unsere Mädels verun­si­cherte diese Spiel­weise so sehr, das weder Bewegung zum Tor noch ein gutes Zusam­men­spiel erkennbar war. Zur Halbzeit stand es 1:2 und trotz aufbau­ender Worte der Trai­ne­rinnen in Pause, war auch die zweite Hälfte von Abspiel­feh­lern, Fang­feh­lern und Fehl­würfen geprägt. Dank unserer Torfrau kam es nur zu einer Nieder­lage von 1:3.

Nach diesem Spiel herrschte zum einen Ratlo­sig­keit und zum anderen Angst vor dem nächsten Wochen­ende, denn da standen nicht nur die Mädels aus Weiße­ritztal wieder auf dem Plan, sondern auch die Truppe der Motor Dippol­dis­walde, die eine ähnliche Spiel­weise haben. In zwei Trai­nings­ein­heiten musste nun gelernt werden, wie man mit einer offenen Abwehr und einer teil­weisen Mann­de­ckung umzugehen hat und welche Möglich­keiten sich dadurch zum Torerfolg ergeben.

3. Spieltag – Samstag, 3. November 2018

Der Spieltag kam und unsere Mädels sollten nun beweisen, dass sie in dieser kurzen Zeit dazu­ge­lernt haben. Und sie bewiesen es...

Beide Spiele waren gekenn­zeichnet von Schnel­lig­keit, sehr gutem Teamwork sowohl in der Abwehr als auch im Angriff und Moti­va­tion. Die offene Abwehr der Gegne­rinnen wurde umspielt und jede Spielerin versuchte zum Tor zu gelangen, um einen Treffer zu erzielen. Die Angriffe der Gegne­rinnen wurden gestört und somit Bälle erorbert. Dieses Spiel gegen Motor Dippol­dis­walde gewann unsere weibliche D-Jugend souverän mit 10:1.

Das zweite Spiel gegen die Weißeritztal-Mädels forderte nun aber noch mehr Konzen­tra­tion, Sicher­heit und Moti­va­tion, wollte man doch die Nieder­lage vom letzten Wochen­ende schnell wieder wett machen. Die HSV-Mädels bewiesen auch hier, dass vor allem viel Bewegung und ein gutes Zusam­men­spiel im Angriff aber auch eine fest­ste­hende Abwehr zum Erfolg führen.

Unsere Torfrau Elli war wie auch in den voran­ge­gan­genen Spielen stets hoch­kon­zen­triert und hielt wieder den einen oder anderen gefähr­li­chen Ball. Nur insgesamt 5 Bälle fanden an diesem Spieltag den Weg in ihren Kasten.

Der Kampf­geist der gesamten Mann­schaft wurde an diesem Spieltag mit einem weiteren Sieg und damit dem Erreichen des zweiten Platzes in der Tabelle belohnt... Endstand 6:4 für den HSV.

Sehr erleich­tert und glücklich verließen die Mädels mit ihren Trai­ne­rinnen die Halle. Um den zweiten Tabel­len­platz zu halten, müssen die nächsten Trai­nings­ein­heiten nun genutzt werden, die Treff­si­cher­heit zu steigern und die Kreis­spieler und Einläufer besser ins Spiel einzu­be­ziehen.

Der HSV spielte mit: Elisabeth (im Tor); Alma, Carolin, Ciara, Liza, Charlene (2.Spieltag) Emilia, Mareike, Kim, Lucy, Ronja, Maxi, Lieselotte