Weibliche C-Jugend » Bezirksliga Sachsen-Mitte · Saison 2019/20

Oft liegen Sieg und Niederlage ganz nah beisammen und der stärkere Wille entscheidet

11. und 12. Spieltag | 3. und 10. Februar 2019
HSV Weinböhla gegen USV TU Dresden und HSG Weißeritztal - HSV Weinböhla | 17:20 (7:10) und 27:30 (15:18)

Veröffentlicht am Sonntag, 10. Februar 2019 · Autor: Reinhard Liebe

Die letzten zwei Spieltage boten für die HSV-Mädels Sieg und Niederlage. Zu Hause verloren sie gegen den USV TU Dresden, auswärts holten sie zwei Punkte in Wilsdruff.

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An den vergan­genen beiden Spiel­tagen hatten unsere Mädels ein Heimspiel gegen des USV Dresden und ein Auswärts­spiel gegen die HSG Weiße­ritztal zu bestreiten. Gegen den Viert­plat­zierten der Tabelle aus Dresden galt es, den Aufwärts­trend zu bestä­tigen, welcher sich in letzter Zeit abzeich­nete, aller­dings bisher nicht Zählbares gebracht hat.

Das Spiel gegen die Gäste aus Dresden begann ausge­gli­chen und über die Stationen 4:2, 6:4 und 7:7 konnte das Spiel offen gestaltet werden. Aller­dings kam kurz vor Ende der ersten Spiel­hälfte ein gemein­schaft­li­ches Blackout in das Wein­böhlaer Spiel und ermög­lichte den Gästen einen 3 Tore-Run zum Halb­zeit­er­gebnis von 7:10. Diesem 3 Tore Rückstand liefen dann unsere Mädels die gesamte 2. Spiel­hälfte hinterher, so endete das Spiel über die Stationen 10:13 und 14:18 mit 17:20 für den USV TU Dresden. Ganz bestimmt wäre in diesem Spiel mehr drin gewesen, wenn alle, wirklich alle an einen Sieg geglaubt und alle Kraft­re­serven mobi­li­siert hätten. Natürlich waren alle enttäuscht aber wir haben gezeigt, dass wir gegen eine Mann­schaft aus dem oberen Tabel­len­be­reich mithalten können und mit diesem ging es dann zum Auswärts­spiel an diesem Wochen­ende nach Freital zur HSG Weiße­ritztal.

Das Hinspiel gegen den Tabel­len­letzten hatten wir klar gewonnen und so war ein Sieg Pflicht. Das Spiel begann anders als erwartet sehr ausge­gli­chen. Bis zum Stand von 5:6 hielten die Freitaler stark dagegen und sicher­lich beschlich den einen oder anderen das unan­ge­nehme Gefühl, das es doch nicht so einfach werden würde. Doch ab diesem Zeitpunkt besannen sich unsere Mädels auf ihre Stärken und konnten sich über die Stationen 5:9, 8:13 und 11:16 bis auf fünf Tore absetzten. Aller­dings nutzten nun wiederum die Gastgeber eine Schwä­che­phase der Wein­böhlaer zum Ende der ersten Spiel­hälfte um sich bis zum Halb­zeit­stand von 15:18 wieder auf 3 Tore heran zu kämpfen.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Tor der Gastgeber und brachte damit Hoffnung für die Freitaler und spürbare Verun­si­che­rung bei unseren Wein­böhlaer Mädels. Über die Stationen 17:21 und 23:24 ging es dann in die entschei­dende Phase des Spiels, in welcher die Gastgeber mit 26:26 ausgli­chen und mit einem enormen Kraftakt sogar mit 27:26 in Führung gingen. Zum Glück für unsere Mädels hatten aber die Freitaler ihren Turbo zu früh gezündet und so gelang es Weinböhla in den Schluss­mi­nuten durch einen Kraftakt mit drei Toren in Folge das Spiel wieder zu drehen. Das Spiel endete 27:30 verdient für Weinböhla. Herz­li­chen Glück­wunsch.

Der HSV spielte mit: D. Plötz (TW), S. Bieberstein (TW), P. Lange (6), C. Chrobok (3), L.A. Fischer (3), L. Hampel (3), Isabel Höhne (1), A. Marx (1), M. Zenkner, E. Wendt, M. Eckert, J. Sorokin, gegen TSV TU S. Bieberstein (TW), P. Lange (15), C. Chrobok (5), M. Eckert (5), L. Hampel (3), A. Marx (1), C. Schultz (1), M. Zenkner, E. Wendt, J. Sorokin, I. Höhne, L. Heine, gegen HSG