Weibliche C-Jugend » Bezirksliga Sachsen-Mitte · Saison 2019/20

18 Minuten lang das beste Spiel der Saison

10. Spieltag | Sonntag, 13. Januar 2019
HSV Weinböhla gegen SSV Lommatzsch 1923 | 12:29 (6:13)

Veröffentlicht am Montag, 14. Januar 2019 · Autor: Reinhard Liebe

Nach einem starken Start verloren die C-Mädels den Spielfaden und Lommatzsch konnte seiner Favoritenrolle gerecht werden.

P1090580_II

Zum ersten Heimspiel im neuen Jahr unsere Mädels den SSV Lommatzsch zu Gast. Bei den Gästen handelt sich um eine sehr ambi­tio­nierte Mann­schaft aus dem oberen Tabel­len­drittel, welche definitiv um den Bezirks­meis­ter­titel in diesem Jahr mitspielt. Unsere Mädels hatten sich für dieses Spiel vorge­nommen, den Favoriten möglichst lang zu fordern und Paroli zu bieten.

Das Spiel begann ausge­gli­chen, Lommatzsch war sichtlich beein­druckt und tat sich in der Anfangs­phase sehr schwer in der Offensive. Unsere Mädels konnten Dank einer sehr gut aufge­stellten Abwehr bis zum Stand von 3:3 in der 10. Minute sehr gut mithalten. Es wäre sogar eine Führung drin gewesen, hätte man nicht schon zu diesem Zeitpunkt zwei Straf­würfe leicht­fertig vergeben. Abschluss­schwä­chen in der Offensive ermög­lichten es Lommatzsch bis zur 18. Spiel­mi­nute einen 2-Tore-Vorsprung beim Stand von 5:7 heraus­zu­spielen. Leider kam ab diesem Zeitpunkt ein Bruch in das bis dahin ausge­zeich­nete Spiel unsere Mädels, tech­ni­sche Fehler im Angriff und Stel­lungs­fehler in der Abwehr ermög­lichten den Gästen über die Stationen 5:11 und 6:13 sich auf 7 Tore abzu­setzen und damit ging es dann auch in die Halb­zeit­pause.

In der zweiten Siel­hälfte fanden unsere HSV-Mädels nicht wieder zu der Top-Leistung der ersten 18 Spiel­mi­nuten zurück. Die tech­ni­schen Fehler im Angriff und Stel­lungs­fehler in der Abwehr konnten nicht abge­stellt werden und verstärkten sich noch im weiteren Spiel­ver­lauf. Über die Stationen 7:20 und 10:25 endete das Spiel 12:29 verdient für den SSV Lommatzsch.

Fünf verwor­fene Straf­würfe und ebenso viele 100%-ige Chancen rela­ti­vieren die schlechte Toraus­beute und zeigen, dass das Spiel auch hätte ausge­gli­chener verlaufen können. Eine Leis­tungs­stei­gung auf allen Posi­tionen insbe­son­dere der Torhüter machte dies möglich. Die Anfangs­phase des Spiels hat gezeigt, das es unsere Mädels noch drauf haben und auf dieser Leistung gilt es aufzu­bauen. Die nächsten drei Wochen Spiel­pause sollten nun genutzt werden, die Kondition zu verbes­sern, das Stel­lungs­spiel zu verbes­sern und an der Technik zu arbeiten.

Der HSV spielte mit: D. Plötz (TW), S. Bieberstein (TW), C. Chrobok (4), M. Eckert (3), C. Schultz (2), L. Hampel (1) M. Franke (1), Isabel Höhne (1), J. Sorokin, A. Marx, M. Zenkner, E. Wendt