Weibliche C-Jugend » Bezirksliga Sachsen-Mitte · Saison 2018/19

Bereits nach 15 Minuten war die Luft raus

7. Spieltag | Sonntag, 25. November 2018
Radebeuler HV gegen HSV Weinböhla | 35:24 (16:11)

Veröffentlicht am Freitag, 30. November 2018 · Autor: Reinhard Liebe

Nichts zu holen in Radebeul: Gegen den RHV verlieren die Weinböhlaer Mädels klar mit 35:24.

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Am vergan­genen Sonntag war unsere weibliche C-Jugend beim Tabel­len­nach­barn dem Rade­beuler HV zu Gast. Wir hatten uns für dieses Spiel viel vorge­nommen, sollte doch die Plat­zie­rung in der obersten Hälfte der Tabelle gefestigt werden.

Die Wein­böhlaer Mädels kamen nur schlecht ins Spiel und liefen bereits nach den ersten Spiel­mi­nuten einen Zwei-Tore-Rückstand hinterher. Über die Stationen 4:2 und 6:4 konnte beim 7:7 erstmalig der Ausgleich erzielt und dieser ausge­gli­chene Spiel­stand auch bis zum 9:9 gehalten werden. Aller­dings schlichen sich ab der 15. Minute eklatante Abwehr­fehler in der Wein­böhlaer Defensive ein, welche einen 6-Tore-Run der Rade­beuler Gastgeber zum bis zum Zwischen­stand von 15:9 ermög­lichte. Am Offen­sicht­lichsten war die unbe­weg­liche Abwehr unserer Mädels, welche riesige Lücken aufwies, welche der Rade­beuler Aufbau konse­quent ausnutzte und dadurch relativ unbe­drängt zum Torerfolg kam. Mit 16:11 ging es dann in die Halb­zeit­pause.

Dem Wein­böhlaer Trainer war klar, das dieses Spiel nur durch eine bessere, beweg­li­chere Abwehr zu drehen und mit entspre­chenden Vorgaben gingen die HSV-Mädels in die zweite Spiel­hälfte. Kurz nach beginn der zweiten Halbzeit keimte nochmals Hoffnung auf, als Weinböhla beim Stand von 16:13 auf drei Tore verkürzen konnte. Doch leider wurden die Vorgaben des Trainers in der Abwehr nicht umgesetzt und Radebeul konnte seine Angriffe ein um das andere Mal mit einem Torerfolg abschließen. Über die Stationen 21:15, 23:16 und 28:17 konnten die Gastgeber ihren Vorsprung bereits in der Mitte der 2. Spiel­hälfte auf über zehn Tore ausbauen. Nun ging es für unsere Mädels nur noch um Scha­dens­be­gren­zung und so endete das Spiel verdient für den Rade­beuler HV mit 35:24.

Die offen­sicht­li­chen Schwächen in der Abwehr des Wein­böhlaer Spiels haben sich weiter verstärkt. Gründe dafür liegen sicher­lich am krank­heits­be­dingten Ausfall einiger Stamm­spieler im Spiel­aufbau, am offen­sicht­lichsten waren aller­dings die kondi­tio­nellen Schwächen in der Wein­böhlaer Mann­schaft.

Nun ist der Blick wieder nach vorn gerichtet, nach einem Wochen­ende Spiel­pause geht es dann im nächsten Heimspiel gegen den HC Großen­hain.

Der HSV spielte mit: D. Plötz (TW), S. Bieberstein (TW), L. Hampel (7), P. Lange (5), M. Eckert (5), C. Chrobok (3), J. Sorokin (2), M. Franke (2), C. Schultz, M. Zenkner, E. Wendt