Männliche C-Jugend » Bezirksliga Sachsen-Mitte · Saison 2018/19

Kampfgeist gegen spielerische Überlegenheit

9. Spieltag | Samstag, 17.  November 2018
SG Pirna/Heidenau gegen HSV Weinböhla | 29:19 (14:8)

Veröffentlicht am Montag, 19. November 2018 · Autor: Dietmar Liesch

Die C-Jungs gaben zwar nicht auf, konnten aber trotz Kampfgeist ihre erfolglose Serie gegen Mannschaften an der Tabellenspitze nicht beenden.

Männliche C-Jugend, HSV Weinböhla, Saison 2018/19

Beim 4:1 konnte einem Angst und Bange werden. Dann ging ein kurzzeitiger Ruck durch die Mannschaft und es stand 6:6. Riesigen Anteil daran hatte Franz, der Riesenchancen und auch einen Strafwurf des Gegners zunichte machte. Leider verletzte sich Til gleich zu Beginn und fehlte vor allem in der Abwehr. So nahmen die Dinge ihren Lauf. Allein mit dem durchaus vorhandenen Kampfgeist konnte der spielerischen Überlegenheit nicht erfolgreich begegnet werden und es kam zum mutlos machenden Halbzeitstand.

Die Umstellung unserer Abwehr auf die defensive 6:0-Formation hielt das Ergebnis in halbwegs erträglichen Grenzen. Leider machte Alwin seine bis dahin ordentliche Leistung, vor allem in der Abwehr, durch eine unnötige rote Karte wegen Unsportlichkeit zunichte und schwächte die Mannschaft damit erheblich.

Eric nahm die Torwartposition für den überragenden Franz ein und knüpfte an dessen Leistung an. Basti zeigte sich auf der Kreisläuferposition weiterhin sehr verbessert. Felix und Florens waren im Angriff nicht wegzudenken. Enrico warf ein schönes Tor, was aber unsere weiterhin vorhandene Schwäche auf den Außenpositionen nicht wettmachte.

Nach Ursachen für die erfolglose Serie von vier Spielen gegen Mannschaften der Tabellenspitze zu suchen, führt nicht an der Tatsache vorbei, dass wir nie in kompletter Zusammensetzung trainieren konnten.

Hoffen wir auf das nächste Punktspiel in Radebeul und darauf, dass das Fehlen von Florens ausgeglichen werden kann.

Photos: Uta Büttner

Der HSV spielte mit: Franz-Frederic Horn und Eric Drewes im Tor, Felix Büttner (7), Florens Mähler (7), Linus Duroldt, Alwin Nitsche (1), Enrico Gruber (1), Sebastian Damme (2), Oskar Steinike, Philipp Schöbel, Tom Krause (1) und Til Kopatschek