Männliche C-Jugend » Bezirksliga Sachsen-Mitte · Saison 2018/19

Da war mehr möglich

6. Spieltag | Samstag, 27. Oktober 2018
HSV Weinböhla gegen SV Medizin Bad Gottleuba  | 24:28 (15:18)

Veröffentlicht am Dienstag, 30. Oktober 2018 · Autor: Dietmar Liesch

Ein bisher nicht zu beobachtender Kampfgeist wurde bei der männlichen C-Jugend gegen den klaren Favoriten geweckt. Allerdings reichte es nicht für eine Überraschung. Dazu sind die Reserven (noch) zu groß.

Männliche C-Jugend, HSV Weinböhla, Saison 2018/19

Foto: Uta Büttner

Die Übermacht der Erzge­birger erschien nach den bishe­rigen Ergeb­nissen schier erdrü­ckend. Fünf Spiele, 10:0 Punkte und eine Tordif­fe­renz von +100 ließen Schlimmes befürchten.

Doch es kam anders. Unsere Truppe war sich der Schwere der Aufgabe von Beginn an bewusst. Der spie­le­ri­schen Über­le­gen­heit des Gegners wurde über weite Strecken des Spieles mit einem bisher noch nicht beob­ach­teten Kampf­geist begegnet. Unser anfäng­li­cher Ein-Tore-Vorsprung reichte bis zum 12:12. Die Halb­zeit­füh­rung der Gäste wäre durchaus zu verhin­dern gewesen. Pech bei der Chan­cen­ver­wer­tung war, wie auch im gesamten Spiel, vor allem die Ursache dafür.

In der zweiten Halbzeit, die mit 10:9 knapp an den Kontra­henten ging, verpassten wir aus diesem Grunde die Wende.

Florens machte wieder ein über­zeu­gendes Spiel, ebenso Felix, der endlich auch bei den Straf­würfen über­zeugte. Dennoch muss sich die Last der Verant­wor­tung zukünftig auf breitere Schultern verteilen. Alwin ging erkäl­tungs­ge­schwächt ins Spiel, machte aber seine Sache vor allem in der Abwehr sowie bei Spiel­ge­stal­tung sehr gut.

Die Torleute hielten wieder ganz ordent­lich. Bei der Einlei­tung von Gegen­stößen gibt es jedoch noch deutliche Reserven.

Unsere Schwach­stelle in der Abwehr war eindeutig die Hinten-Rechts-Position. Hier muss in Zukunft diszi­pli­nierter gear­beitet werden.

Alles in allem lässt dieses Spiel Hoffnung für die Begeg­nungen mit den vor uns liegenden Mann­schaften keimen.

Der HSV spielte mit: Franz-Frederic Horn und Eric Drewes im Tor, Luis Birke, Felix Büttner (7), davon 3 Strafwürfe), Sebastian Damme, Oskar Steinike, Florens Mähler (12), Philipp Schöbel, Linus Duroldt (2), Til Kopatschek (1), Alwin Nitsche (1), Tom Krause (1), Enrico Gruber und Robin Riedel