Männliche B-Jugend » Sachsenliga · Saison 2019/20

Unnötige Niederlage

2. Spieltag | Samstag, 14. September 2019
NSG ZHC/Sachsen 90 Werdau gegen HSV Weinböhla  | 25:19 (12:7)

Veröffentlicht am Sonntag, 15. September 2019 · Autor: Uta Büttner

Die männliche B-Jugend hat den Spielstart verschlafen. Die zwei abgegeben Punkte waren unnötig.

6

Foto: Andreas Horn

Nach dem Auftakt­sieg gegen Görlitz ist die männliche B-Jugend des HSV Weinböhla ganz schnell wieder in der Realität ange­kommen. Am 2. Spieltag der Sach­sen­liga unterlag das Team von Trainer Martin Kovar völlig unnötig beim Neuling Zwickauer HC/Werdau mit 19:25 (7:12). Unnötig deshalb, weil der Gegner keines­wegs besser war, sondern die HSV-Jungs in keiner Phase des Spiels ihr wahres Können zeigten.

Im Grunde war die Partie bereits nach gut 15 Minuten vorent­schieden. Da führten die Gastgeber mit 9:2 und die ganze Körper­sprache des HSV deutete nicht auf eine baldige Wende hin. Zwar begann von dem Moment an der Kampf, aber eklatante Schwächen vor allem im Abschluss ließen die manchmal aufkom­mende Hoffnung schnell wieder verschwinden. Im gesamten Spiel­ver­lauf leistete sich das nur mit sieben Feld­spie­lern ange­reiste Kovar-Team 26 Fehlwürfe, hinzu kamen noch zahl­reiche tech­ni­sche Fehler. Beides war zu einem Großteil der Tatsache geschuldet, dass in der Werdauer Halle Haft­mit­tel­verbot herrschte. Zwar hatten sich die Wein­böhlaer im Training darauf vorbe­reitet, doch im Wettkampf war davon nichts mehr zu sehen. Auch die Trainer-Ansagen, die Angriffe auszu­spielen, nicht früh­zeitig aus neun, zehn Metern abzu­schließen und die Würfe platziert nach unten zu ziehen, wurden überhört.

So hatte Zwickau/Werdau trotz elf Zeit­strafen leichtes Spiel. Der Vorsprung wurde zeitweise auf acht Tore ausgebaut, zumal auch das Deckungs­ver­halten der Gäste alles andere als über­zeu­gend war. Vor allem über die Außen­po­si­tionen kamen die Westsachsen in entschei­denden Spiel­ab­schnitten immer wieder zu Treffern. Und als der HSV in doppelter Überzahl zwischen der 45. und 47. Minute gleich zwei Gegentore kassierte, selbst aber nicht traf, war die Nieder­lage besiegelt.

Im nächsten Spiel gegen Glauchau/Meerane/Limbach-Oberfrohna ist eine erheb­liche Stei­ge­rung notwendig, wenn eine Wieder­gut­ma­chung erfolgen soll.

Der HSV spielte mit: Franz Horn, Konrad Rost (beide Tor), Ben Leuteritz (8), Luca Schumann (5/1), Artur Steinicke (3), Sebastian Damme (2), Simon Voß (1/1), Linus Duroldt, Philipp Schöbel