Männliche B-Jugend » Sachsenliga · Saison 2019/20

Routiniert herausgespielter Sieg

7. Spielttag | Sonntag, 17. November 2019
HSV Weinböhla gegen NSG Plauen/Oberlosa | 28:21 (15:11)

Veröffentlicht am Freitag, 22. November 2019 · Autor: Uta Büttner

Die NSG Plauen/Oberlosa sollte ein echter Härtetest für die männliche B-Jugend des HSV Weinböhla werden. Doch die Kovar-Schützlinge kamen am siebten Spieltag der Sachsenliga beim 28:21 (15:11) nie in Bedrängnis.

web_1014433

Jubel nach dem Heimsieg. Foto_ Andreas Horn

Die männliche B-Jugend des HSV Weinböhla hatte sich auf ein ganz enges Spiel einge­stellt. Immerhin lag die NSG Plauen/Oberlosa vor der Partie bei einem Spiel weniger nur einen Punkt hinter dem HSV. Hinzu kam, dass Stamm­tor­hüter Lucas Schmidt nach einer Trai­nings­ver­let­zung nicht zur Verfügung stand und ein Teil der Mann­schaft nach Erkäl­tungen Trai­nings­rück­stand hatte. Doch bereits in der Kabine war der Wille im Team zu spüren, dieses Spiel unter allen Umständen zu gewinnen. Dementspre­cheend konzen­triert gingen die HS-Jungs in das Spiel, dass sich während der ersten 20 Minuten als echtes Spiel auf Augenhöhe erwies. Zwar lag der HSV ständig in Führung, doch die Gäste hielten dagegen, kamen immer wieder heran bezie­hungs­weise auch zum Ausgleich. Doch in den letzten sechs Minuten der ersten Hälfte konnte das Team von Trainer Martin Kovar sowohl in der Abwehr einen besseren Zugriff auf den Rückraum der Vogt­länder erkämpfen als auch im Angriff die sich bietenden Lücken noch besser nutzen. Die Vier-Tore-Führung zur Pause war Ausdruck der Kräf­te­ver­hält­nisse.

Kovar hatte in der Halbzeit nur wenig zu kriti­sieren, forderte jedoch noch ein druck­vol­leres Angriffs­spiel ohne zu viel Risiko dabei einzu­gehen. Das taten die HSV-Jungs auch. Der Vorsprung verklei­nerte sich nicht. Als die Gäste ab der 32. Minute in doppelter Unterzahl spielen mussten, fiel die Entschei­dung. Der HSV setzte sich vom 18:13 auf 21:14 ab. Die klare Führung nutzte der HSV-Trainer wieder zu zahl­rei­chen Wechseln, die zwar den Spiel­fluss hemmten, den Sieg aber nie in Gefahr geraten ließen. Damit vertei­digte Weinböhla Rang drei im Zwischen­klas­se­ment vor den wichtigen Partien in Eilenburg und zum Abschluss der Hinrunde gegen den HSV Dresden.

Der HSV spielte mit: Franz Horn, Konrad Rost (beide Tor), Carlos Lorenz (8), Luca Schumann (7/3), Ben Leuteritz (6), Philipp Heyne (4), Ron Karnatz (1), Artur Steinike (1), Simon Voß (1), Felix Büttner, Sebastian Damme, Linus Durold, Alwin Nitsche