Männliche B-Jugend » Sachsenliga · Saison 2019/20

Nach erstem Auswärtssieg Tabellen-Dritter

6. Spieltag | Samstag, 9. November 2019
TSV Dresden-Bühlau gegen HSV Weinböhla | 17:32 (7:12)

Veröffentlicht am Dienstag, 12. November 2019 · Autor: Uta Büttner

Nach dem Auswärtssieg am sechsten Spieltag in der Sachsenliga liegt der HSV Weinböhla auf dem dritten Rang.

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Die männliche B-Jugend des HSV Weinböhla hat sich vorüber­ge­hend auf Platz drei der Sach­sen­liga vorge­schoben. Grundlage dafür war am 6. Spieltag der erste Auswärts­sieg. Beim Aufsteiger TSV Dresden-Bühlau gab es einen unge­fähr­deten 32:17 (12:7)-Erfolg. Nach der schönen Moment­auf­nahme warten in den nächsten Partien nun aber weitaus stärkere Konkur­renten auf das Team von Trainer Martin Kovar.

Erst zum zweiten Mal in dieser Saison hatte Kovar fast das komplette Aufgebot zur Verfügung. Die Gastgeber, Tabel­len­vor­letzter, traten mit der Empfeh­lung eines fast schon sensa­tio­nell anmu­tenden 22:21-Auswärtssieges beim HSV Dresden an. Dementspre­chend vorge­warnt und konzen­triert startete der HSV in die Partie, die wieder einmal ohne Haft­mittel ausge­tragen werden musste. Das war diesmal kein Nachteil, da selbst die Gastgeber damit erheb­liche Probleme hatte. Aufbauend auf eine solide Deckung wurde bereits in den ersten Minuten mit konzen­trierten Abschlüssen die Grundlage für den Erfolg gelegt. Beim 7:2 nach acht Minuten war bereits eine Vorent­schei­dung gefallen, zumal die Dresdner an diesem Tag nicht über die spie­le­ri­schen und kämp­fe­ri­schen Mittel verfügten, um dem HSV entschei­dend Paroli zu bieten.

So begann Kovar bereits nach einer Vier­tel­stunde, munter durch­zu­wech­seln um zum einen die Stamm­sieben zu schonen, zum anderen aber auch den jüngeren Spielern längere Einsatz­zeiten und damit Chancen zu geben, sich im Spiel weiter­zu­ent­wi­ckeln. Und diese Chance nutzten die meisten vor allem im zweiten Abschnitt, in dem der Stamm nur noch sechs Minuten spielte. So trugen sich alle elf Feld­spieler in die Torschüt­zen­listze ein und sammelten damit Selbst­ver­trauen. Sichtbar aber war auch, dass die Lücke zwischen dem älteren und jüngeren Mann­schafts­teil noch groß ist, was nur durch Trai­nings­fleiß und Wett­kampf­erfah­rung ausge­merzt werden kann.

Der HSV spielte mit: Franz Horn, Lucas Schmidt, Konrad Rost (alle Tor), Philipp Heyne (7), Carlos Lorenz (6), Ron Karnatz (4), Ben Leuteritz (3), Luca Schumann (3/1), Felix Büttner (2), Alwin Nitsche (2), Simon Voß (2), Sebastian Damme (1), Philipp Schöbel (1), Artur Steinicke (1)