Männliche B-Jugend » Sachsenliga · Saison 2019/20

Knifflige Auswärtsaufgabe beim Tabellenletzten gemeistert

12. Spieltag | Samstag, 1. februar 2020
NSG Glauchau-Meerane-Limbach-Oberfrohna gegen HSV Weinböhla | 25:34 (13:15)

Veröffentlicht am Sonntag, 22. März 2020 · Autor: Uta Büttner

Wenn ein Spitzenteam bei einem Kellerkind antritt, ist die Gefahr groß, sich zu blamieren. Die Weinböhlaer B-Jugend aber dominiert die Partie in Limbach-Oberfrohna.

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Die männliche B-Jugend des HSV Weinböhla hat sich mit einem Erfolgs­er­lebnis in die vier­wö­chige Winter­pause verab­schiedet. Bei der NSG Glauchau-Meerane-Limbach-Oberfrohna gab es einen stan­des­ge­mäßen 34:25 (15:13)-Erfolg, der aber hart erar­beitet werden musste. Denn zum Tabel­len­schluss­licht reisten wegen des nahezu zeit­gleich statt­fin­denden A-Jugendspiels in Freiberg nur acht HSV-Spieler. Trainer Martin Kovar hatte dafür aber das an diesem Tag stärkst­mög­liche Aufgebot nominiert. Denn man war gewarnt: Die Westsachsen hatten eine Woche zuvor dem HSV Dresden lange Zeit Paroli geboten und nur knapp verloren. Weinböhla war also gewarnt, zumal nach den Ferien die großen Brocken auf das Team warten: DHfK Leipzig und HC Elbflo­renz. Da wollte man sich noch einen Schuss Selbst­ver­trauen holen, die gute Ausgangs­po­si­tion mit Platz zwei unter­mauern und sich keines­falls blamieren.

Entspre­chend konzen­triert agierte der HSV von Beginn an. Vor allem im Abwehr­be­reich ließ man nicht viel zu, zumal Konrad Rost im Tor in der ersten Halbzeit mit zehn Paraden glänzte. Im Angriff lief es dagegen nicht wie gewünscht. Das Haft­mit­tel­verbot machte zahl­rei­chen Aktionen einen Strich durch die Rechnung. So klappten einige gewohnte Abläufe bei der Ball­mit­nahme, bei Zuspielen und auch bei Abschlüssen nicht. Rund 20 Fehlwürfe im Spiel­ver­lauf sprechen Bände.

Das sorgte auch dafür, dass die stark kämp­fenden Gastgeber immer wieder den Anschluss schafften. Den dennoch sich ihrer Mittel ziemlich sicheren Wein­böhlaern konnte dies aber wenig anhaben. Sie spielten in der zweiten Halbzeit ihre Über­le­gen­heit aus, zogen davon und machten damit den achten Saison­sieg klar.

Die anste­henden spiel­freien Wochen sollte das Team nun nutzen, um noch einmal an den Grund­lagen zu arbeiten. Kondition, Kraft, Schnel­lig­keit haben im bishe­rigen Saison­ver­lauf gelitten und brauchen dringend einer Auffri­schung. Das Ziel, die Spielzeit im vorderen Tabel­len­drittel zu beenden, kann erreicht werden, wenn man konzen­triert arbeitet und weiter an sich arbeitet.

Der HSV spielte mit: Konrad Rost, Luca Schumann (9/4), Philipp Heyne (8), Carlos Lorenz (8), Ben Leuteritz (7), Ron Karnatz (1), Philipp Schöbel (1), Simon Voß