Männliche B-Jugend » Sachsenliga · Saison 2019/20

Kampf wird mit Punkt in Leipzig belohnt

4. Spieltag | Sonntag, 29. September 2019
SC DHfK Leipzig gegen HSV Weinböhla | 27:27 (17:17)

Veröffentlicht am Freitag, 4. Oktober 2019 · Autor: Uta Büttner

Die männliche B-Jugend des HSV Weinböhla hat mit beeindruckendem kämpferischen Einsatz unentschieden gegen die DHfK gespielt.

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Jubel beim HSV: Die B-Jugend holt einen Punkt bei der DHfK. Foto: Andreas Horn

Die männliche B-Jugend des HSV Weinböhla hat sich für eine starke kämp­fe­ri­sche Team­leis­tung mit einem Punkt­ge­winn beim klar favo­ri­sierten SC DHfK Leipzig belohnt. Beim 27:27 (17:17) zeigte das Team von Trainer Martin Kovar neben der Willens­leis­tung aber auch anspre­chenden Handball, so dass der Punkt durchaus verdient war. Nachdem ein Großteil der Mann­schaft tags zuvor bereits beim Sieg der A-Jugend in Glauchau mitge­wirkt hatte, zeigten die HSV-Jungs in Leipzig trotz der von vorn­herein klaren tech­ni­schen Nachteile viel Herz. Zwar lief man im gesamten Spiel­ver­lauf einem Rückstand hinterher, der teilweise auch drei Tore betraf, doch es gelang immer wieder, heran­zu­kommen. Das war in erster Linie einer stark operie­renden Deckung zu verdanken, die sich nach und nach auf die Rück­raum­schützen der Leipziger einstellte und vornehm­lich in der zweiten Halbzeit von dort nicht mehr viel zuließ. Im Gegenzug gelangen selbst einige schön heraus­ge­spielte Treffer, die bei den Gast­ge­bern, die als Leis­tungs­zen­trum mit einer verstärkten C-Jugend die Saison in der Sach­sen­liga bestreiten, durchaus Wirkung zeigten. Vor allem die Wucht, mit der sich Carlos Lorenz und Ben Leuteritz durch die Abwehr tankten, beein­druckten den Kontra­henten.

Viel­leicht wäre auch noch mehr möglich gewesen. Mitte der zweiten Hälfte verlor der HSV für kurze Zeit den Faden im Angriff. Die Bewegung und das Tempo fehlten, die Leipziger Deckung wurde nicht mehr unter Druck gesetzt. Zudem gab es bei Ball­ge­winnen kaum noch Tempo­ge­gen­stöße. Umso höher zu bewerten war deshalb, wie sich die Mann­schaft in der Schluss­phase noch einmal zusammen raffte und sich auch von mehreren Fehl­würfen nicht aus dem Konzept bringen ließ. Ben Leuteritz gelang mit einem schön heraus­ge­spielten Treffer sieben Sekunden vor dem Abpfiff der Ausgleich zum 27:27, der anschlie­ßende schnelle DHfK-Angriff wurde aggressiv unter­bunden. Auch den letzten direkten Freiwurf fing der HSV-Block ab. Damit war der erste Auswärts­punkt der jungen Saison unter Dach und Fach.

Der HSV spielte mit: Lukas Schmidt, Konrad Rost (beide Tor), Carlos Lorenz (9), Ben Leuteritz (8/1), Philipp Heyne (5), Artur Steinike (3), Luca Schumann (2), Felix Büttner, Sebastian Damme, Linus Duroldt, Ron Karnatz, Alwin Nitsche, Philipp Schöbel, Simon Voß