Männliche B-Jugend » Sachsenliga · Saison 2019/20

Gelungene Rehabilitation

3. Spieltag | Samstag, 21. September 2019
HSV Weinböhla gegen NSG Gc-Mee-LO | 33:24 (15:7)

Veröffentlicht am Sonntag, 22. September 2019 · Autor: Uta Büttner

Auch das zweite Heimspiel in der Sachsenliga hat die männliche B-Jugend gewonnen. Am nächsten Wochenende treffen die HSV-Jungs auf DHfK Leipzig.

web_1011465

Foto: Andreas Horn

Reha­bi­li­ta­tion gelungen, Selbst­ver­trauen für die beiden kommenden Mammut­auf­gaben getankt: Die männliche B-Jugend des HSV Weinböhla hat mit einem souve­ränen und jederzeit verdienten 33:24 (15:7)-Erfolg über die NSG Glauchau-Meerane-Limbach-Oberfrohna zurück in die Erfolgs­spur gefunden. Nach der unnötigen Nieder­lage vor einer Woche gegen Zwickau/Werdau zeigte das Team von Trainer Martin Kovar die erhoffte Reaktion gegen einen aller­dings erheblich ersatz­ge­schwächt in die Nass­au­halle gereisten Kontra­henten. In den beiden kommenden Begeg­nungen gegen die Leis­tungs­zen­tren SC DHfK Leipzig und HC Elbflo­renz Dresden kann der HSV nun beweisen, dass man tatsäch­lich im Vorder­feld der Sach­sen­liga mithalten kann.

In die Partie gegen die NSG waren die Wein­böhlaer mit gemischten Gefühlen gegangen. Die Westsachsen waren in der Vergan­gen­heit stets ein unbe­quemer Gegner und gingen zumeist als Sieger vom Feld. Zudem hatten sich mit Carlos Lorenz, Alwin Nitsche und Sebastian Damme kurz­fristig drei Akteure nach einer Klas­sen­fahrt krank­heits­be­dingt abge­meldet.

Kovar fand in der Kabine die richtigen Worte, so dass die HSV-Jungs konzen­triert und keines­falls über­heb­lich in die Partie starteten. Zwar gab es weiterhin viel Verbes­se­rungs­wür­diges zu sehen, doch auch erheb­liche Fort­schritte. So über­zeugten die Gastgeber mit einem starken Deckungs­spiel, in dem endlich viel geredet, übergeben und verschoben wurde. Was dennoch durchkam, wurde größ­ten­teils zu einer Beute der drei Torleute Lucas Schmidt, Konrad Rost und Franz Horn, die alle ihre Einsatz­zeit bekamen.

Im Angriff wurde diesmal effek­tiver als zuletzt gear­beitet. Lediglich 14 Fehlwürfe führten zu einer guten Torquote. Aller­dings waren die ohne Wech­sel­spieler ange­reisten Gäste in der Abwehr ange­sichts der schnell vorge­tra­genen Spielzüge und der gut gestellten Sperren zusehends über­for­dert und gestat­teten den Wein­böhlaern viele leichte Treffer.

Insofern sollte der zweite Saison­sieg im dritten Spiel nicht über­be­wertet werden. Ein echter Grad­messer, wo das Team wirklich steht, wird der kommende Sonntag in Leipzig sein. Mit voller Kapelle, Mut und den Glauben an das eigene Leis­tungs­ver­mögen sollte der HSV auch dort nicht schon von vorn­herein chan­cenlos sein. Wie es geht, weiß ein Großteil der Mann­schaft: In der vergan­genen Saison gelang in der Messe­stadt ein viel­be­ach­teter Auswärts­sieg.

Der HSV spielte mit: Franz-Frederic Horn, Konrad Rost, Lucas Schmidt (alle Tor), Artur Steinike (11), Luca Schumann (9/1), Glenn-Philipp Heyne (5), Ben Leuteritz (5), Ron Karnatz (2), Felix Büttner (1), Linus Duroldt, Philipp Schöbel, Simon Voß