Männliche B-Jugend » Sachsenliga · Saison 2019/20

Arbeitssieg sichert weiter Platz zwei

11. Spieltag | Samstag, 25. Januar 2020
HSV Weinböhla gegen NSG Zwickauer HC/Werdau  | 35:28 (16:14)

Veröffentlicht am Sonntag, 26. Januar 2020 · Autor: Uta Büttner

Wie hat die B-Jugend die Niederlagen bei der Qualifikation zur Mitteldeutschen Bestenermittlung verkraftet? Gegen Zwickau/Werdau zeigt das Kovar-Team eine gute Reaktion.

web_1028087

Spieler der Partie: Carlos Lorenz.

Angeführt von einem über­ra­genden Carlos Lorenz hat die männliche B-Jugend in der Sach­sen­liga in die Erfolgs­spur zurück­ge­funden und gleich­zeitig die Frage beant­wortet, welche Folgen die drei Nieder­lagen bei der Quali­fi­ka­ti­ons­runde zur Mittel­deut­schen Besten­er­mitt­lung haben würde. Gegen die NSG Zwickauer HC/Werdau gab es einen 35:28 (16:14)-Heimsieg, zu dem Lorenz allein 15 Treffer beisteu­erte. Damit vertei­digte der HSV auch nach dem 11. Spieltag den zweiten Tabel­len­platz.

Gegen die Westsachsen hatten die Wein­böhlaer eine Rechnung offen. In der Hinrunde gab es dort die einzige Auswärts­nie­der­lage, wobei man sich da sehr schwach und zudem ersatz­ge­schwächt präsen­tiert hatte. Diese Scharte wollten die Jungs von Trainer Martin Kovar unbedingt auswetzen. Aller­dings hieß es auch, das kräf­te­zeh­rende Quali-Turnier von vor einer Woche aus den Beinen zu schütteln gegen einen Gegner, der hoch­mo­ti­viert in der Nass­au­halle angereist war.

Kovar hatte seine Jungs vor dem Kontra­henten gewarnt und behielt damit recht. Denn der HSV tat sich enorm schwer, konnte lange Zeit die durchaus sichtbare Über­le­gen­heit nicht nutzen. Ungewohnt viele Fehlwürfe und tech­ni­sche Fehler störten den Spiel­rhythmus und machten die ohnehin guten Gäste noch stärker. Zumal auch im Deckungs­ver­bund in der ersten Halbzeit durch fehlende Kommu­ni­ka­tion immer wieder Lücken entstanden, die die Zwickauer konse­quent nutzten.

Erst nach der Pause und einer eindring­li­chen Pausen­an­sprache wurde das Auftreten der Gastgeber besser. Selbst verschie­dene Deckungs­va­ri­anten der Westsachsen brachten den HSV nicht mehr aus dem Konzept. Carlos Lorenz traf nach Belieben und auch die anderen Werfer zielten genauer. Die Abwehr­ar­beit lief ebenso besser und die drei Torhüter kauften den nie aufste­ckenden, aber vom Verlet­zungs­pech einge­holten Gästen immer wieder den Schneid ab. So wurde es am Ende ein verdienter Arbeits­sieg, bei dem erst spät die Wein­böhlaer Quali­täten stachen. Es bleibt zu hoffen, dass diese nun wieder zum Stan­dard­pro­gramm gehören.

Der HSV spielte mit: Franz Horn, Konrad Rost, Lucas Schmidt (alle Tor), Carlos Lorenz (15), Luca Schumann (7), Philipp Heyne (6), Ben Leuteritz (4), Alwin Nitsche (2), Philipp Schöbel (1), Sebastian Damme, Linus Duroldt, Ron Karnatz