Männliche A-Jugend » Sachsenliga · Saison 2019/20

Zweiter Sieg: HSV-Jungs starten mit viel Moral ins neue Jahr

11. Spieltag | Samstag, 5. Januar 2019
HSV Weinböhla gegen HV Einheit Plauen  | 33:29 (16:14)

Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Januar 2019 · Autor: Uta Büttner

Die männliche A-Jugend hat in der Sachsenliga vor heimischen Publikum den zweiten Sieg eingefahren. Damit hat der HSV die Schlusslaterne abgegeben.

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Jonas Werner bei seinem vierten Treffer.

Foto: Kai Stiegel

Nach dem Erfolg zum Jahres­aus­klang in Plauen wollte die männliche A-Jugend gegen den gleichen Gegner auch im ersten Spiel 2019 nachlegen. Das gelang, weil sich der HSV erneut als Team präsen­tierte und die eigenen Stärken ausspielte.

An die Jubel­arien nach Spiel­schluss könnten sich die Jungs der A-Jugend des HSV Weinböhla gewöhnen. Zwei Siege hinter­ein­ander in der Sach­sen­liga hat es schon seit zwei Jahren nicht mehr gegeben. Nach dem 33:29 (16:14) gegen den HV Einheit Plauen leuchtet die Rote Laterne des Tabel­len­schluss­lichts nun bei den Vogt­län­dern.

Der Erfolg in Plauen am dritten Advents­wo­chen­ende hatte den Spielern von Trainer Martin Kovar viel Selbst­ver­trauen gegeben. Aller­dings waren sie auch gewarnt, denn gerade in der Schluss­phase hatte Plauen damals die Partie bestimmt. Diesmal konnte Kovar personell aus dem Vollen schöpfen und schickte sein derzeit stärkstes Aufgebot auf den Platz. Doch das wirkte zunächst äußerst nervös, erlaubte sich einige tech­ni­sche Fehler. Nutzen konnte Plauen die aber kaum, weil die HSV-Abwehr konzen­triert und energisch arbeitete, vor allem die gefähr­li­chen Einheit-Angriffe über Links­außen erfolg­reich störte. Da auch Paul Röder im Tor seine Leistung aus dem Hinspiel wieder­holte, war die Grundlage für den Erfolg schon früh­zeitig gelegt.
Zumal auch der Angriff über weite Strecken der Partie effektiv arbeitete. Möglich wurde das durch die erneut schwache Abwehr­ar­beit der Gäste mit einem Torhüter, der kaum einen Ball zu fassen bekam. So konnte der HSV nach zehn Minuten auf drei Tore davon­ziehen. Dieser Zwischen­spurt entschied die Begegnung schon früh­zeitig. Auch wenn der Vorsprung den HSV-Jungs nicht die erhoffte große Sicher­heit verlieh. Immer wieder leistete man sich Unkon­zen­triert­heiten, die Plauen zum Verkürzen des Rück­standes nutzte.

Nach der Pause zog der HSV wie in der Kabine bespro­chen das Tempo noch einmal an, baute die Führung auf fünf Tore aus. Besonders der Rückraum mit Edwin Claus und Henning Schmoz sorgte für schöne Treffer und auch Rechts­außen Alexis Le Grelle nutzte die sich bietenden Möglich­keiten endlich konse­quent. Plauen ergab sich schließ­lich, so dass Kovar seinen Jungs in den letzten sechs Minuten die Freigabe für Spie­le­reien ertelte. Das nahmen sie dankend an, was schließ­lich zum ersten Kempa-Trick-Tor in der HSV-Sachsenliga-Geschichte durch Claus zum großen Jubel der vielen Zuschauer führte.

Der zweite Sieg sollte den HSV-Jungs Selbst­ver­trauen für die anste­henden Aufgaben geben. Er sollte aber dennoch nicht über­be­wertet werden. Erstens aufgrund der mäßigen Leistung des Gegners, zweitens vor allem auch deshalb, weil man noch lange nicht das eigene Vermögen ausge­schöpft hat. Es bleibt noch viel zu tun, wenn man auch zukünftig nach dem Schluss­pfiff jubeln will.

Der HSV spielte mit: Paul Röder, Max Schietzel (beide Tor), Edwin Claus (10/1). Henning Schmoz (8/1), Alexis Le Grelle (5), Franz Schrader (4), Jonas Werner (4), Philip Büttner (1), Luca Schumann (1), Carlos Lorenz, Maximilian Müller, Willi Rodig, Lucas Schmidt, Justin Zschocke