Männliche A-Jugend » Sachsenliga · Saison 2019/20

Hohe Niederlage

Der Punktspielabschluss geht gründlich daneben

18. Spieltag | Samstag, 6. April 2019
HSV Weinböhla gegen HSV Dresden | 19:44 (9:17)

Veröffentlicht am Donnerstag, 2. Mai 2019 · Autor: Uta Büttner

Das letzte Punktspiel der männlichen A-Jugend in der Sachsenliga verlief nicht nach Plan. Trotzdem schaffte das Team am Ende mit Platz acht sein bestes Ergebnis in dieser Liga.

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So hatte man sich beim HSV Weinböhla den Punkt­spiel­ab­schluss in der Sach­sen­liga der männ­li­chen A-Jugend nicht vorge­stellt. Dass man gegen den Tabel­len­zweiten HSV Dresden chan­cenlos sein würde, war klar. Aber man wollte sich ordent­lich verlaufen, das Ergebnis in Grenzen halten. Mit 19:44 (9:17) gelang dies aber nicht. Schuld daran war neben der unbe­strit­tenen Klasse der Dresdner vor allem der wieder einmal vor Fehlern strot­zende Auftritt der Gastgeber. In den ersten zehn Minuten unter­liefen dem Team von Trainer Martin Kovar gleich sechs tech­ni­sche Fehler, die die Dresdner eiskalt nutzten. In der 12. Minute war beim Stand von 2:9 bereits alles entschieden. Zwar strafften sich die Wein­böhlaer und kämpften weiter, die Menge der Unge­reimt­heiten konnten sie aber nicht abstellen: Fehlwürfe, Fehl­ab­spiele, Fang­fehler, dazu phasen­weise eine löchrige Abwehr waren zuviel des Schlechten.

Dennoch feierte das Team am Ende das beste Sachsenliga-Abschneiden. Platz acht mit drei Siegen klingt gut, aber es war bedeutend mehr möglich. Einige Spiele wurden glücklos verloren, in anderen Spielen wäre bei einer ordent­li­chen Besetzung mit Wech­sel­mög­lich­keiten mehr drin gewesen. Die Spie­ler­decke war zu dünn, das Auffüllen mit B-Jugend-Spielern nicht immer möglich, da das Team gleich­zeitig auswärts antreten musste.

Fraglos war wieder eine Stei­ge­rung der Jungs zu sehen. Spie­le­risch legten sie zu. Kondi­tio­nell war nach der Hinrunde aber nichts mehr hinzu­ge­kommen. Und das liegt an der Trai­nings­be­tei­li­gung. Die liegt durch­schnitt­lich weit unter 60 Prozent. Damit kann man nicht das bringen, was man bringen könnte und bringen will. In dieser Beziehung sollte sich jeder in der Mann­schaft selbst­kri­tisch hinter­fragen.

Mit Paul Röder, Henning Schmoz, Mark Prädel, Edwin Claus, Philip Büttner und Justin Zschocke gaben gegen Dresden sechs Spieler ihren Punkt­spiel­aus­stand, die die Alters­grenze erreicht haben. Einige von ihnen spielen im Juni bei den Kreis-Kinder-und-Jugendspielen. Dann ist ihre Zeit im Nachwuchs des HSV Weinböhla abge­laufen. Für ihren Einsatz über viele Jahre für den HSV sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Der HSV spielte mit: Paul Röder, Lukas Schmidt (beide Tor), Philip Büttner (6), Alexis Le Grelle (5), Edwin Claus (3), Henning Schmoz (2/1), Franz Schrader (2), Luca Schumann (1/1), Carlos Lorenz, Mark Prädel, Jonas Werner, Justin Zschoche