Männliche A-Jugend » Sachsenliga · Saison 2018/19

Kollektive Aussetzer: HSV verliert auch zweites Heimspiel

2. Spieltag | Samstag, 15. September 2018
HSV Weinböhla gegen HC Fraureuth | 28:33 (12:18)

Veröffentlicht am Freitag, 21. September 2018 · Autor: Uta Büttner

Verpatzter Start: So hatte sich die männliche A-Jugend den Saisonauftakt sicher nicht vorgestellt. Auch im zweiten Heimspiel gegen HC Fraureuth gab es am Ende eine 28:33-Pleite, die wie schon vor Wochenfrist gegen Leipzig vermeidbar gewesen wäre.

Männliche A-Jugend, HSV Weinböhla, Saison 2018/19

Auch im zweiten Heimspiel blieben die A-Jungs ohne Punkt.

Foto: Uta Büttner

So hatte sich die A-Jugend des HSV Weinböhla den Auftakt in die neue Sachsenliga-Saison nicht vorge­stellt. Zwei Heim­spiele gegen Teams, mit denen man sich auf Augenhöhe wähnt – da sollten es schon ein paar Punkte geben. Doch nach der Start­nie­der­lage gegen LVB Leipzig gab es auch gegen den HC Fraureuth eine 28:33 (12:18)-Pleite. Und wie auch gegen Leipzig war diese vermeidbar.

Nach einem guten Start der Schütz­linge von Trainer Martin Kovar riss schon bald der Faden.

Trotzdem kämpfte sich der HSV nach einem 3:6 wieder heran und hatte beim 6:7 die Ausgleichs­chance. Doch eine Regel­wid­rig­keit der Bank unter­brach den Angriff. Die folgende Konfusion und zudem schwache Kondition der Spieler nutzte der Gast, um auf 6:11 davon­zu­ziehen. Von diesem Rückstand erholte sich die Mann­schaft, die zeitweise nahezu komplett abwesend wirkte, bis zur Pause nicht mehr.

In der Kabine moti­vierte Kovar das Team neu, sprach die Fehler des ersten Abschnitts aber auch direkt an. »Wie kann es sein, dass Ihr nach fünf Minuten schon platt seid?«, fragte er und forderte die Abwehr auf, ener­gi­scher heraus­zu­treten und die Schnel­lig­keits­vor­teile zu nutzen. Das gelang in der zweiten Halbzeit zunächst aber auch nicht. Beim 16:24 gab es erstmals einen Acht-Tore-Rückstand. Doch dann rappelte sich das Team wieder auf, verkürzte Treffer um Treffer und hatte nach 51 Minuten die Chance, auf 25:26 zu verkürzen. Doch der Wurf ging daneben. Das war der K. o. Die Gäste, die indi­vi­duell nicht besser waren, zogen noch einmal an und entschieden die Partie doch noch deutlich für sich.

Fazit: Der HSV kann Spiele gewinnen. Dafür ist es aber nötig, dass alle im Team 60 Minuten lang ihr Leis­tungs­ver­mögen abrufen. Dafür sind eine ordent­liche Trai­nings­be­tei­li­gung, aber auch Spiel­vor­be­rei­tung für die nötige Kondition und Konzen­tra­tion während des Spiels nötig.

Zum ersten Auswärts­spiel geht es am Sonntag zum HC Elbflo­renz. Dabei gibt es ein Wieder­sehen mit dem bishe­rigen Torjäger des HSV, Felix Marx, der vor der Saison zum Club gewech­selt ist. Mehr Moti­va­tion braucht es eigent­lich nicht.

Der HSV spielte mit: Paul Röder, Lukas Schmidt, Max Schietzel (alle Tor), Edwin Claus (6), Alexis Le Grelle (6), Franz Schrader (5), Philip Büttner (4), Maximilian Müller (3), Henning Schmoz (2), Jonas Werner (2), Carlos Lorenz , Mark Prädel, Luca Schumann