Männliche A-Jugend » Sachsenliga · Saison 2019/20

Vermeidbare Niederlage zum Saisonstart

1. Spieltag | Samstag, 8. September 2018
HSV Weinböhla gegen SG LVB Leipzig | 25:29 (10:14)

Veröffentlicht am Montag, 10. September 2018 · Autor: Gerald Fritsche

Das neuformierte Team der männlichen A-Jugend bestritt seinen Sachsenliga-Auftakt vor heimischen Publikum, musste sich aber am Ende den Leipziger Gästen geschlagen geben. Aber es gab viel Positives.

Männliche A-Jugend, HSV Weinböhla, Saison 2018/19

Die neuformierte A-Jugend präsentierte sich vor heimischen Publikum.

Foto: Kai Stiegel

Eine über­flüs­sige Zwei-Minuten-Zeitstrafe fünf Minuten vor dem Ende hat die männliche A-Jugend des HSV Weinböhla um einen möglichen Erfolg zum Sachsenliga-Saisonstart gebracht. Statt des erhofften Sieges musste sich das neufor­mierte Team von Trainer Martin Kovar der SG LVB Leipzig mit 25:29 geschlagen geben. Trotz der Nieder­lage gegen einen Gegner auf Augenhöhe sollte der HSV besonders das Positive in die nächsten Begeg­nungen mitnehmen.

Und davon gab es einiges. Nachdem mit Torjäger Felix Marx der Erfolgs­ga­rant der vergan­genen Jahre den Verein in Richtung Liga­kon­kur­rent HC Elbflo­renz verlassen hat, musste das Spiel­system komplett umge­stellt werden. Jetzt gibt es keinen Spieler mehr, auf den alles zuge­schnitten ist. Vielmehr ist jeder Einzelne und sein Teamgeist gefragt. Die erste Partie zeigte gleich, dass dieser ein großes Pfund der Wein­böhlaer werden könnte. Das Auftreten fürein­ander, der Kampf mitein­ander, das Ausbügeln der Fehler anderer war in den 60 Minuten vor gut gefüllter Halle sichtbar.

Selbst Vier-Tore-Rückstände bedeu­teten nicht auto­ma­tisch wie im vergan­genen Spieljahr die Nieder­lage. Im Gegenteil: Das 10:14 zur Pause stachelte die HSV-Akteure an. Nur fünf Minuten später war man auf 14:15 heran. Nach 43 Minuten lagen die Gastgeber 17:21 zurück, schafften erneut innerhalb von fünf Minuten den Ausgleich zum 22.22 und gingen beim 23:22 sogar noch einmal in Führung. Bis es beim 23:23 in der 54. Minute die Zeit­strafe wegen Haltens gab. LVB zog auf 26:24 davon, davon erholte sich der HSV dann nicht mehr.

Der Auftritt macht vor dem nächsten Heimspiel am Samstag gegen Neuling Fraureuth Mut. Dann könnten drei der diesmal fehlenden Spieler wieder dabei sein, was Kovar noch mehr Alter­na­tiven bietet. Abge­stellt werden müssen aber die tech­ni­schen Fehler, von denen es im Spiel­ver­lauf 19 gab. Auch die Chan­cen­ver­wer­tung ließ zu wünschen übrig. Besonders erwäh­nens­wert dabei: Nicht ein Konter fand den Weg ins gegne­ri­sche Tor. Mit der Anzahl der Spiele sollte auch das Spiel­ver­ständnis weiter zunehmen. So kamen die meisten Anspiele an den Kreis nicht an, was sofort zu Kontern der Leipziger führte.

Es gibt noch einiges zu tun, aber es war längst nicht alles schlecht. Kondi­tio­nell war der HSV dem Gegner leicht überlegen, die Abwehr­ar­beit weit­ge­hend solide. Darauf lässt sich aufbauen.

Der HSV spielte mit: Paul Röder, Max Schietzel (Tor), Edwin Claus (9/3), Philip Büttner (7), Henning Schmoz (3), Franz Schrader (2), Jonas Werner (2), Mark Prädel (1), Luca Schumann (1), Tobias Clauß, Carlos Lorenz, Lucas Schmidt